Förderung

Familienbonus bringt eine echte Entlastung für Familien

Erwerbstätige Eltern leisten durch Kindererziehung und Berufsausübung einen wichtigen Beitrag, den es wertzuschätzen gilt. Deshalb werden Familien nun stärker als bisher entlastet: „Vom Familienbonus Plus werden rund 950.000 Familien mit 1,6 Mio. Kindern profitieren“, sagt Familienministerin Juliane Bogner-Strauß. Der Familienbonus Plus ist mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro eine Entlastungsmaßnahme, die insbesondere bei kleinen und mittleren Einkommen ankommt. Denn Familien werden entweder zur Gänze von ihrer Steuerlast befreit oder es wirkt ein Steuerbonus von bis zu 1.500 Euro pro Kind und Jahr. Ein Beispiel anhand des derzeitigen Begutachtungsentwurfes dazu:

Eine junge Familie mit einem Kind, in der ein Elternteil etwa als Büroangestellter arbeitet und 1.750 Euro brutto verdient, zahlt künftig überhaupt keine Einkommenssteuer mehr und hat damit 1.500 Euro pro Jahr mehr in der Tasche. Ein anderes Beispiel: Eine Familie mit zwei Kindern, in der ein Elternteil 2.735 Euro und der andere Elternteil 1.745 Euro verdient, profitiert durch den Familienbonus Plus im Ausmaß von 3.000 Euro im Jahr. Diese Familie hat damit fast ein Monatsnettoeinkommen mehr zur Verfügung. „Der Familienbonus Plus ist vor allem ein starkes familienpolitisches Ausrufezeichen, das diese Regierung setzt. Gerade jene Eltern, die neben der Erziehung ihrer Kinder gleichzeitig berufstätig sind, sollen dadurch eine bessere Anerkennung erfahren“, sagt Bogner-Strauß.

Den Familienbonus Plus in Anspruch zu nehmen, wird denkbar einfach sein: Denn mit dieser Maßnahme wird für Familien die Einkommenssteuer direkt vermindert, damit sind bis zu 1.500 Euro pro Kind „cash-wirksam“. Bei Kindern über 18 Jahren, für die Familienbeihilfe bezogen wird, beträgt der Bonus bis zu 500 Euro im Jahr. Der Familienbonus Plus kann wahlweise über die Lohnverrechnung 2019 – dann wirkt er bereits ab Jänner 2019 – oder über die Steuererklärung bzw. Arbeitnehmerveranlagung 2019 mit Auszahlung 2020 in Anspruch genommen werden.

Doch auch die Lebensumstände von geringverdienenden Alleinerziehern und Alleinverdienern werden berücksichtigt. Auch wenn diese keine Steuer zahlen, sollen sie künftig eine Mindestentlastung von 250 Euro pro Kind und Jahr erhalten. „Damit werden auch all jene bedacht, die aktuell keine Möglichkeit haben Vollzeit zu arbeiten, weil sie sich um die Betreuung ihrer Kinder kümmern müssen“, erklärt Bogner-Strauß.

14. März 2018 / von / in
Familienministerin Karmasin präsentiert digitalen Eltern-Kind-Pass

Eltern sind immer mobiler und digital „unterwegs“, was liegt daher näher auch einen digitalen Eltern-Kind-Pass zu entwickeln, der Eltern an Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen, Impfungen und Behördenwege erinnert. Familienministerin Karamasin sieht den digitalen Mutter-Kind Pass als Ergänzung zum herkömmlichen Mutter-Kind-Pass. Darüber hinaus stellt die FamilienApp Gesundheitsinformationen, Impftermine, Arztbesuche in einem digitalen „Cockpit“ dar.
„Der Mutter-Kind-Pass“ ist seit 40 Jahren ein Vorzeigemodell: Seit seiner Einführung vor 40 Jahren durch die damalige Gesundheitsministerin Ingrid Leodolter, ist die Säuglings- und Müttersterblichkeit drastisch zurückgegangen. 99,5% der Eltern nutzen das Untersuchungsangebot.
„Mit dem digitalen Eltern-Kind-Pass in der FamilienApp stellen wir den Familien, zusätzlich zum Mutter-Kind-Pass, ein umfassendes Servicetool zur Verfügung, mit dem sie alle Termine und Untersuchungsergebnisse stets zur Hand haben“, erklärt die Familienministerin. Zudem stehen Eltern in der FamilienApp über 600 Seiten an Zusatzinformationen zur Verfügung. Die von Experten zusammengestellten Informationen beinhalten auch Checklisten, Notfallnummern und Tipps.
Die FamilienApp ist ab sofort gratis im Google Play Store erhältlich. Für Apple-User ist die FamilienApp ab 12. Juli 2017 abrufbar.

11. Juli 2017 / von / in ,
Familienministerin Karmasin präsentiert  das neue Kindergeldkonto

„Das neue Kindergeldkonto bringt mehr Fairness, mehr Transparenz, mehr Wahlfreiheit und mehr Individualität für die Familien“, sagt Familienministerin Sophie Karmasin bei der Präsentation der Kampagne. Die Ausgestaltung- also wie eine Familie nun mit „ihrem“ Kinderbetreuungsgeld umgehen möchte, liegt nun ganz in der Hand der Eltern. Das neue Kindergeldkonto gilt für Geburten ab 1. März 2017. Broschüren in über 400 Familienberatungsstellen wie der „Familienkompass“, klären über die Änderungen beim Kinderbetreuungsgeld auf. Außerdem wurde ein sehr informatives  „Erklärvideo“ produziert, das online zur Verfügung steht.

Was bringt nun das neue Kindergeld-Konto: Die bisherigen vier Varianten verschmelzen zu einem Kindergeld-Konto mit einer fixen Summe pro Kind, die von der Bezugsdauer unabhängig ist. Die Bezugsdauer kann flexibel zwischen 456 bis 1.063 Tagen gewählt werden. Bezieht nur ein Elternteil Kinderbetreuungsgeld, so kann eine Bezugsdauer zwischen 365 bis zu 851 Tage gewählt werden. Je nach gewählter Dauer bedeutet das 14,53 Euro bis 33,88 Euro täglich. Das persönliche Bezugsmodell kann mit einem Kindergeld-Rechner dargestellt werden, der auf der Seite des Familienministeriums, www.bmfj.gv.at zu finden ist.

Zudem wird ein Partnerschaftsbonus eingeführt: Teilen sich die Elternteile die Kinderbetreuung 50 zu 50 oder 60 zu 40 auf, bekommen sie zusätzlich 1.000 Euro. Neu ist auch der bezahlte Familienzeitbonus direkt nach der Geburt des Kindes. Will ein Vater ein Monat lang nach der Geburt zu Hause bleiben, bekommt, er 700 €, bei voller Kranken- und Pensionsversicherung.

18. Januar 2017 / von / in