Allgemein

Kinder auf dem Schulweg – Übung macht den Meister

Eltern müssen Vorbild sein

Gerade für Schulanfänger ist es wichtig, dass der Schulweg gemeinsam mit den Eltern geübt wird, weil dabei viele Dinge bedacht werden müssen. Wichtig ist auch, nicht nur unter Idealbedingungen mit den Kindern zu trainieren.
Bevor man mit dem Üben beginnt, sollte zunächst der sicherste Schulweg (der nicht immer der kürzeste ist) eruiert werden. Beim Üben selbst gilt es zu bedenken, dass das Kind auf dem Schulweg nicht immer unter Idealbedingungen unterwegs ist. Manche Kinder neigen zu Fehl- oder Angstreaktionen, wenn sie vor neuen Herausforderungen stehen, die nicht geübt wurden. Kurz vor Ferienende herrscht meist Sonnenschein und gute Sicht, der Verkehr ist nicht so stark, es sind kaum andere Kinder am zukünftigen Schulweg unterwegs – all das ändert sich, wenn es wirklich mit der Schule los geht. Ein Tipp: Man sollte nach Möglichkeit auch einmal unter erschwerten Bedingungen mit den Kindern den Weg abgehen, z. B. an einem regnerischen Tag, in der Dämmerung oder gemeinsam in einer Kindergruppe.
Ziel des Schulweg-Übens sollte immer ein Sicherheitstraining sein: Richtige Handlungsanleitungen, kindgerecht mit ausreichend Zeit und ruhig erklärt. Als Elternteil ist man das größte Vorbild für den Nachwuchs ist – entsprechend wichtig ist es, geduldig vorzugehen und zu loben, wenn etwas richtig gemacht wird. Motivierend für Kinder kann auch sein, wenn sie die Führung übernehmen und den Eltern zeigen und erklären können, wie man sich richtig verhält.

Vertrauensgrundsatz gilt nicht für Kinder

Fahrzeuglenker dürfen bei Kindern nicht darauf vertrauen, dass sie im Straßenverkehr adäquat reagieren. Kinder schauen beispielsweise häufig nicht nach beiden Seiten, wenn sie die Fahrbahn überqueren. Auch variieren sie oft das Tempo, laufen oder reagieren spontan, stoppen und kehren plötzlich um. Vieles lässt sich durch Üben antrainieren, aber verlassen darf man sich nicht darauf, dass das Gelernte auch immer beherzigt wird. Kinder agieren in Gruppen auch eher risikoreich, sind leichter abgelenkt und zeigen mehr motorische Unruhe. Das sollten Fahrzeuglenker bedenken, wenn sie Kindergruppen am Fahrbahnrand oder beim Überqueren der Fahrbahn sehen und dementsprechend mehr Abstand halten sowie ein geringeres Tempo wählen. Und noch ein Tipp: Beim Üben des Weges müssen Eltern das noch eingeschränkte und beengte Blickfeld der Kinder berücksichtigen. Mögliche Sicht- und Blickeinschränkungen, die es im Straßenverkehr für Kinder gibt, erkennt man am besten, wenn man in die Hocke geht und sich so auf Augenhöhe des Kindes begibt.
5. September 2016 / by / in
Schulstartpakete unterstützen einkommensschwache Familien

Kinder erhalten Unterstützung

Das Schulstartpaket ist eine konkrete Sachleistung, die Familien mit Mindestsicherungsbezug unterstützt – ein Projekt auf Initiative der Europäischen Union, das direkt bei den Menschen ankommt.

Für viele tausende Schülerinnen und Schüler beginnt die Schule und damit eine neue und ereignisreiche Zeit. „Der Schulstart ist für die ganze Familie ein wichtiges und aufregendes Ereignis. Gleichzeitig sind die Kosten für den Schulbeginn für viele Familien eine große Herausforderung. Mit dem „Schulstartpaket“ können wir finanzielle Belastungen zum Schulbeginn für einkommensschwache Familien abfedern und den Schülerinnen und Schülern in ganz Österreich einen guten Start in das Schuljahr ermöglichen“, zeigt sich Sozialminister Alois Stöger erfreut.

2015 griff das Sozialministerium die Initiative der Europäischen Union zur Armutsbekämpfung auf und startete das Projekt „Schulstartpaket“. Zur Auswahl stehen elf verschiedene Pakete – von Schultaschen, Rucksäcken bis Schulmaterialien. Durchgeführt wird das Projekt vom Roten Kreuz, finanziert wird es zu mehr als 80% aus Mitteln des Europäischen Hilfsfonds für am stärksten benachteiligte Personen (FEAD). Geknüpft ist die Inanspruchnahme wie auch im letzten Jahr an den Bezug der Bedarfsorientierten Mindestsicherung.

Über Das Projekt „Schulstartpaket“

Die Aktion läuft noch bis Mitte September und wird aus Mitteln des Europäischen Hilfsfonds für am stärksten benachteiligte Personen (FEAD) unterstützt. Insgesamt stehen für Österreich 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, davon rund 2 Millionen Euro aus dem Europäischen Hilfsfonds für am stärksten benachteiligte Personen (FEAD), den Rest trägt das Sozialministerium.

5. September 2016 / by / in
Betreuungskosten vom Finanzamt zurückholen

Bis zu 2.300 EURO

Seit dem Jahr 2009 können Eltern die Kosten der Kinderbetreuung bis zu einem Höchstbetrag von 2.300 Euro pro Jahr steuerlich geltend machen. Dazu müssen die Ausgaben lediglich in der Arbeitnehmerveranlagung (oder Einkommensteuererklärung) angegeben werden. Alleinerziehende können darüber hinausgehende Kosten sogar als außergewöhnliche Belastung absetzen, dabei wird aber ein Selbstbehalt abgezogen.

Voraussetzung ist, dass das Kind das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Die Kosten müssen tatsächlich bezahlt worden sein (Rechnung) und die Betreuung muss entweder in offiziellen Kinderbetreuungseinrichtungen (Kindergarten, Kinderkrippe, Hort, etc.) oder durch eine pädagogisch qualifizierte Person erfolgt sein. Dafür reicht eine Ausbildung zur Kinderbetreuung und Kindererziehung im Mindestausmaß von acht Stunden aus. Die Betreuungsperson muss mindestens 16 Jahre alt sein. Ist die Person zwischen 16 und 21 Jahre alt, ist eine Ausbildung von mindestens 16 Stunden notwendig.

Neben den eigentlichen Kosten sind auch die Ausgaben für Verpflegung und Bastelgeld. Leider nicht absetzbar sind Kosten für Privatschulen und Nachhilfe sowie die Fahrtkosten zur Kinderbetreuung.

Nur wenige Eltern wissen, dass auch die Kosten für die Ferienbetreuung, z.B. ein Ferienlager, absetzbar sind. Dabei können sämtliche Kosten berücksichtigt werden, neben Verpflegung und Unterkunft auch die Kosten von Sportangeboten und die Fahrtkosten für den Bus von und zum Ferienlager.

 

30. August 2016 / by / in
Wiener Spiel!Straße fördert das Miteinander

(Schul-)start mit den Wiener Spiel!Straßen

Auch im September findet noch das tolle Angebot der Wiener Spielstraßen statt, bei der wieder alle Kinder reichlich Gelegenheit haben auf der Straße zu spielen.

Bei der Wiener Spielstraße werden ausgewählte Straßenabschnitte temporär für den Autoverkehr gesperrt und den Kindern zum sicheren Spielen überlassen. Dabei können Kinder den öffentlichen Raum vielfältig nutzen und neu entdecken.

Die Kinder werden von geschulten Freizeitpädagoginnen und -pädagogen professionell betreut und zu unterschiedlichen Spielen animiert. Sie können Spielen, Laufen, Basteln, Jonglieren, Turnen, Ballspielen, Seilspringen, Spinnennetze bauen und vieles mehr. Ein besonderes Highlight sind die Fahrradparcours der Wiener Mobilitätsagentur, denn die Beherrschung des Fahrrades und die Verkehrssicherheit werden im selbst gestalteten Parcours mit kleinen Verkehrszeichen und Abbiegemanövern geübt. Dabei werden die Geschicklichkeit und die Freude am Radfahren gefördert.

Alle sind eingeladen

Spielen, plaudern, picknicken und vernetzen – Jung und Alt können in gemütlicher Atmosphäre ihre Nachbarinnen und Nachbarn besser kennenlernen und Informationen austauschen. Speziell soll dabei der Aspekt der Straßennutzung, des Straßenspiels und des Heranwachsens junger Menschen zwischen verschiedenen Generationen und Kulturen angesprochen, aufgegriffen und bearbeitet werden bzw. direkt in die Aktionen einfließen. Dabei werden das Zusammenleben und das miteinander Spielen in der unmittelbaren Nachbarschaft gefördert.

Termine:

  • 3. Bezirk Fr., 9.9.2016, 14:00 bis 17:00 Uhr, 3., Kleistgasse (GB*3/11) Fr., 7.10.2016, 14:00 bis 17:00 Uhr, 3., Kleistgasse (GB*3/11)
  • 7. Bezirk Do., 1.9.2016, 14:00 bis 17:00 Uhr, 7., Richtergasse (Multikulturelles Netzwerk) Do., 8.9.2016, 14:00 bis 17:00 Uhr, 7., Mentergasse 11-13 (Multikulturelles Netzwerk)
  • 8. Bezirk Mi., 7.9.2016, 14:00 bis 17:00 Uhr, 8., Zeltgasse (Wr. Familienbund)
  • 9. Bezirk Di., 6.9.2016, 15:00 bis 18:00 Uhr, 9., Servitengasse (JUVIVO) Di., 13.9.2016, 15:00 bis 18:00 Uhr, 9., Servitengasse (JUVIVO) Di., 20.9.2016, 15:00 bis 18:00 Uhr, 9., Servitengasse (JUVIVO) Di., 27.9.2016, 15:00 bis 18:00 Uhr, 9., Servitengasse (JUVIVO)
  • 16. Bezirk Mi., 21.9.2016, 14:00 bis 17:00 Uhr, 16., Lorenz-Mandl-Gasse (Wr. Kinderfreunde)

Zur Wiener Spielstraße sind alle eingeladen! Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – alle sind willkommen und dürfen den autofreien Straßenraum nutzen.

30. August 2016 / by / in
Reisespiele

Mit diesen Spielen macht das Autofahren voll Spaß

Farbenspiel – Eine Alternative zum allseits bekannten „Ich sehe was, was du nicht siehst“ ist das Farbenspiel. Dabei nennt man einfach eine Farbe und die Kleinen müssen Dinge in dieser Farbe entdecken. Wer die meisten gefunden hat, hat gewonnen.

Teekesselchen – Ein Spieler denkt sich einen Begriff aus, der mehrere Bedeutungen hat, 
zum Beispiel „Artikel“ (Zeitungsartikel, Kaufartikel,…). Nun müssen die verschiedenen Bedeutungen beschrieben werden, zum Beispiel so: „Mein Teekesselchen kann man lesen und mein Teekesselchen kann man kaufen“. Wer den Begriff errät, bekommt Punkte. Je weniger Hinweise man gebraucht hat, desto mehr Punkte erhält man.

Reise-Rallye – Dieses Reisespiel erfordert ein wenig Vorbereitung, macht dafür aber viel Spaß und dauert die ganze Autofahrt lang. Man bereitet zu Hause Fragen für die Rallye vor, zum Beispiel:

        • Welche Stadt durchfahren wir als erste?
        • Wie viele Kilometer liegen zwischen X und Y?
        • Was ist auf dem Wappen von Bundesland X abgebildet?
        • Wie heißt die Raststätte, an der wir zuletzt Pause gemacht haben?
        Richtige Antworten werden nach der Fahrt belohnt. Zum Beispiel dürfen die Kinder bestimmen, was am ersten Tag in den Ferien unternommen wird.

 

Wer oder was bin ich? – Ein Spieler behauptet, eine andere Person, ein Gegenstand oder eine Stadt zu sein. Die anderen müssen nun durch Ja-oder-Nein-Fragen herausfinden, wer oder was der Spieler ist, zum Beispiel mit „Bist du ein Tier?“, „Hast du Flügel?“, „Haben wir dich schon einmal in der Natur gesehen?“. Wer als erster richtig rät, ist als nächstes dran.

Magnetische Spielesets
Wer doch nicht ganz ohne Spielzeug auskommt, kann mit magnetischen Spielesets auftrumpfen, womit sich das Herumfliegen von Spielfiguren während der Autofahrt gut vermeiden lässt. Die Bauteile und Figuren haften auf der Blechschachtel und können so auch nicht so schnell verloren gehen.

Smartphone und Co
Auch die moderne Technik kann bei einer langen Autofahrt gegen Langeweile helfen. Es gibt speziell auf Kinder zugeschnittene Apps die mit nur wenigen Klicks auf das Smartphone oder Tablet geladen werden können. Natürlich ist jedem Tablet oder Handyspiel ein spannendes Phantasiespiel, Malbücher oder Ähnliches vorzuziehen, hier ist Abwechslung das Maß aller Dinge. Für gute Unterhaltung sorgen zudem Videosysteme für das Auto. Sowohl tragbare DVD-Player oder am Rücksitz fix montierte Monitore sind bei den Kleinen äußerst beliebt. Den Lieblingsfilm oder die Lieblingsserie in das Laufwerk eingelegt, und schon kann es losgehen.

Die Klassiker
Nie aus der Mode kommen Hörbücher,  denn sie laden Kinder jeder Altersgruppe zum aufmerksamen Zuhören oder Mitsingen ein. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen, mit aufregenden Rätseln, lustigen Geschichten und Liedern.  Die allseits beliebte Maltafel ist bei dem einen oder anderen vielleicht schon in Vergessenheit geraten, dabei eignet sie sich perfekt für die Urlaubsreise. Durch den befestigten Stift und die immer wieder löschbare Oberfläche, geht nichts verloren und es muss auch nicht darauf geachtet werden, ob nicht statt dem Blatt Papier vielleicht doch das Auto künstlerisch umgestaltet wird.

22. August 2016 / by / in
Richtige Kinderschuhe

Freiheit für Kinderfüße

Ungefähr 98 Prozent aller Menschen kommen mit gesunden Füßen zur Welt, aber nur noch 40 Prozent von ihnen haben gesunde Füße, wenn sie erwachsen sind. Früher waren hauptsächlich Krankheiten, Unterernährung und manchmal Überforderung die Hauptgründe für Fußschäden. Heute gibt es eigentlich nur mehr einen Grund, der für Fehlentwicklungen von Kinderfüßen in Frage kommt: Schuhe, die nicht passen!

Untersuchungen belegen immer wieder, kaum ein Kind trägt wirklich passende Schuhe. Meist sind sie ganz einfach zwei oder drei Nummer zu klein (und das sind immerhin fast zwei Zentimeter), selten zu groß.

Kinderfüße sind anders 

Kinder können noch nicht exakt spüren, ab ein Schuh zu klein ist oder drückt, weil sich das Nervensystem und damit auch die spezielle Empfindlichkeit der Füße erst entwickelt. Kinderfüße sind weicher und biegsamer, weil sich ihr Fußknochen erst langsam aus weichen und knorpeligen Strukturen entwickelt. Darum passen sie auch so gut in viel zu kleine Schuhe. Es dauert ungefähr 16 Jahre, bis die wichtigsten Strukturen (Knochen, Bänder und Muskeln) ihre Entwicklung abgeschlossen haben und der Fuß seine endgültige Form und Festigkeit hat.

Kleine Füße und Zehen können sich am besten bewegen und entwickeln, wenn sie barfuß herumtollen dürfen. Da haben sie genau die Bewegungsfreiheit, die sie brauchen. Beim Stehen, Gehen, Hüpfen, Springen und Laufen wird die Muskulatur abwechslungsreich geschult und gekräftigt. Eine kräftige Fußmuskulatur ist die beste Voraussetzung für einen gesunden und widerstandsfähigen Kinderfuß. Darum also: Barfußlaufen so oft und so lange wie möglich! Füße müssen im Laufe eines Lebens vieles „ertragen“: Viele Millionen Schritte, bei denen sie je nach Intensität (Gehen, Laufen, Sprinten, Springen) dem zwei- bis zehnfachen Körpergewichtes ausgesetzt sind.

Rein in die Schuhe

Schuhe und Socken schützen die Kinderfüße vor Verletzungen, Schmutz und extreme Temperaturen. Die Bewegungsfreiheit der kleinen Füße und Zehen wird dadurch natürlich ein wenig eingeschränkt. Um diesen Nachteil möglichst klein zu halten, sollten einige Dinge beachtet werden.

Schuhe, die nicht passen, können zu kurz, zu eng oder zu niedrig sein. Sie können aber auch ungeeignet sein, weil sie zu steif sind oder einen zu hohen Absatz haben. Natürlich setzt sich ein Kinderfuß gegen nicht passende Schuhe zur Wehr. Aber immer wieder gegen einen mächtigen Gegner anzukämpfen, kann auch quicklegendige Kinderfüße ermüden. Entwicklungsstörungen können die Folge sein.

22. August 2016 / by / in
Gratis – Ausbildung zur Tagesmutter

Traumjob Tagesmutter: Lehrgang startet im Herbst

Am 28. September beginnt der nächste kostenlose Kurs zur Tagesmutter/-vater beim Hilfswerk NÖ in Krems und Zwettl. Pädagogische Vorbildungen können dafür angerechnet werden.

Fast 2.500 Kinder in ganz Niederösterreich werden derzeit von etwa 550 Tageseltern des Hilfswerk Niederösterreich betreut. Aktuell werden weitere angehende (mobile) Tagesmütter und -väter gesucht. Am 28. September startet der nächste kostenlose Ausbildungskurs in Krems, für den sich Interessenten jetzt anmelden können. Einzelne Module finden in Zwettl statt.

Höchste Qualität garantiert

„Der Lehrgang ist nach höchsten und bundesweit vergleichbaren Qualitätskriterien konzipiert. Es werden Kompetenzen vermittelt, die mit Zusatzkursen erweitert werden können. Somit stehen den Hilfswerk-Tageseltern die Türen zu anderen pädagogischen Berufen offen.“, erklärt Elke Fuchs, Leiterin der Familien- und Beratungszentren des Hilfswerks Niederösterreich. Zudem lassen sich auch pädagogische Vorbildungen (z.B. von Kindergartenpädagogen) auf die Ausbildung anrechnen.

Unterstützung während Ausbildung und Beruf

Familien werden vom Hilfswerk besonders unterstützt. Wenn angehende Tagesmütter/-väter ihr Kind bei einer Tagesmutter/-vater des Hilfswerks Niederösterreich betreuen lassen, übernimmt das Hilfswerk während der Kurszeiten die Betreuungskosten.

Fertig ausbildete Tageseltern können dann vom vielfältigen Weiterbildungsangebot des Hilfswerks Niederösterreich profitieren:
Seminare und Vorträge bieten den Rahmen für einen regelmäßigen Austausch zwischen den Tageseltern und gezielte Wissensweitergabe durch Expertinnen und Experten.

Weiterführende Informationen zur Ausbildung gibt es unter[email protected] oder unter Tel. 02742 249 1502.

4. August 2016 / by / in
Selbstvertrauen stärken

Karmasin: „Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler stärken“

BMFJ, Universität Wien und LIBRO präsentieren 4. Teil der Ratgeberserie „Schule – das schaffen wir!“

Wie Kinder ihr Selbstvertrauen stärken und dabei von Eltern und Klassenkameraden unterstützt werden, haben Schülerinnen und Schüler in einem Forschungsprojekt der Universität Wien, unter der Leitung von Bildungspsychologin Christiane Spiel, erarbeitet. Die Ideen wurden spielerisch in einem Ratgeber für die ganze Familie aufbereitet.

Mit dem Lernen zu beginnen, fällt manchen Kindern schwer – vor allem nach langen Sommerferien oder einem Misserfolg. Ein starkes Selbstvertrauen kann unterstützend wirken. Es hilft den Blick auf Können und Erfolge zu lenken und über Misserfolgen nicht zu verzweifeln.

Mit Selbstvertrauen zu mehr Lernerfolg

„Selbstvertrauen stärken“ lautet das Motto der 4. Ausgabe der Ratgeberserie „Schule – das schaffen wir!“, einer Kooperation des Bundesministeriums für Familien und Jugend, der Universität Wien und LIBRO. Acht bis zwölfjährige Schülerinnen und Schüler haben Ideen zum Thema „Lernen“ unter wissenschaftlicher Begleitung erstellt. Um die Kinder und deren individuelle Talente bestmöglich zu fördern, können die Lerntipps sowohl zu Hause als auch in der Schule umgesetzt werden. Der Ratgeber ist Teil von LIBRO´s Lernbuchserie mit der beliebten Kinderbuchfigur Lena.

„Mit einem starken Selbstvertrauen hat man es in der Schule leichter. Es hilft, den Blick auf positive Eigenschaften zu richten und sich nicht allzu lange mit Misserfolgen aufzuhalten. Gerade fürs Lernen ist das von Bedeutung. Jedes Kind soll die Möglichkeit bekommen, die eigenen Talente und Stärken zu entdecken und sie auszuleben“, sagt Dr. Sophie Karmasin, Bundesministerin für Familien und Jugend.

Kinder brauchen Selbstvertrauen – ihr ganzes Leben lang!

 „Um die vielen sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen bewältigen zu können, benötigen unsere Kinder Motivation zum Lernen und die Kompetenzen, diese Motivation erfolgreich in Lernhandlungen umzusetzen.“ erklärt Studienleiterin Prof. Christiane Spiel von der Universität Wien. „Viele Kinder fangen aber mit dem Lernen gar nicht an, da sie nicht glauben, dass sie es schaffen, weil ihnen das Selbstvertrauen dazu fehlt.“ Spiel weiter:
„Um diese Kinder zu unterstützen, haben wir mit einer SchülerInnengruppe im Alter von acht bis zwölf Jahren Tipps erarbeitet, wie das Selbstvertrauen, auch nach einem Misserfolg, gestärkt werden kann. Die Tipps stammen von Kindern und stehen gleichzeitig im Einklang mit Forschungsbefunden.“

Tipps fürs Lernen

Unter den ausgearbeiteten Tipps findet sich beispielsweise Ideen wie Prüfungsangst mit Hilfe der Eltern besiegt werden kann, wie sich Klassenkameraden untereinander Mut machen können oder wie man sich selbst neu motiviert.

„Als Marktführer und Komplettanbieter im Bereich Schule ist es LIBRO ein besonderes Anliegen, Eltern und Kindern den Schulstart durch umfassenden Service zu erleichtern. Für ein erfolgreiches neues Schuljahr ist es gerade zu Schulbeginn wichtig, das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Es freut uns sehr, dass der Ratgeber, den wir gemeinsam mit der Universität Wien und dem Bundesministerium für Familien und Jugend entwickelt haben, dieses so wichtige Thema aufgreift. Damit Kinder und Jugendliche auf unser Informationsangebot einfach zugreifen können, holen wir sie direkt dort ab, wo sie sich gerne aufhalten: Online. Egal wann, egal wo: mit der Lena-App sind die Schul- und Lern-Tipps jederzeit abrufbar und unterstützen dort, wo Rat gebraucht wird“, erklärt Dr. Martin Waldhäusl, CEO MTH Retail Group.

Lena-App immer dabei

LIBRO´s Buchreihe „Lena“ hilft Eltern und LehrerInnen, Kinder vor und in der Volksschule zu fördern. Die Hefte bieten motivierende, vielfältige Übungen nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen. Kinder sollen dadurch leichter und mit Freude die Lernziele der Volksschule erreichen und eine gute Basis für ihren weiteren Bildungsweg erhalten.

Die Lena-App gibt einen Überblick über alle Tipps aus der Ratgeberserie „Schule – das schaffen wir!“. Auch interessant: ein Memory-Spiel mit dem spielerisch das Gedächtnis trainiert werden kann.

Der aktuelle Ratgeber „Schule – das schaffen wir!“ ist kostenlos ab 2. August in allen LIBRO-Stores und als Download unter www.libro.at erhältlich.

3. August 2016 / by / in
Ferienbetreuung 2016

Family Business“ wartet mit abwechslungsreichem Ferienprogramm für Kinder auf

Mit dieser Ferienbetreuungsaktionen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesichert. Eine große Erleichterung für die Eltern in der Zeit von vier Sommerwochen.

Auch heuer wieder organisiert der Verein „Family Business“ vom 11. Juli bis 5. August in Kooperation mit der Personalvertretung des Landhauses die Kinderferienbetreuung für die Kinder der niederösterreichischen Landesbediensteten. Insgesamt werden rund 170 Kinder vier Wochen lang von ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen professionell und abwechslungsreich betreut.

„Der Bedarf an guten und ausreichenden Ferienbetreuungsangeboten steigt. So wissen wir aus Umfragen, dass sich rund 47 Prozent der Eltern Unterstützung bei der Betreuung ihrer Schulkinder in den Sommerferien wünschen. Zahlreiche Gemeinden und Vereine in Niederösterreich reagieren darauf und bieten abwechslungsreiche Betreuungsprogramme an, bei denen den Kindern Spaß, Interessantes, Unterhaltung und Action geboten wird. Ferienbetreuungsaktionen wie diese erleichtern den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr“, so Familien-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz anlässlich eines Besuches der Kinder im Landhaus.

Der Verein „Family Business“ wartet auch heuer wieder mit einem spannenden Programm auf: So stehen vier Wochen lang Ausflüge, Sportaktivitäten, Exkursionen und vieles mehr auf dem Programm. Doch ohne die Unterstützung der treuen Sponsoren wäre diese Ferienbetreuungsaktion nicht so abwechslungsreich für die Kinder. Ein großer Dank an HYPO NOE, WKO NÖ, Firma Sumetsberger, ÖBV, Firma Ing. Franz Kickinger, Radlberger, GÖD NÖ, NV, Sparkasse Niederösterreich, UNIQA, Fahrschule Sauer und Firma Zankl.

Family Business bietet unter der Nummer 0800 20 20 99 außerdem eine kostenlose 24 Stunden-Kinderbetreuungs-Hotline an.

1. August 2016 / by / in
Ferienbetreuung EVN 2016

„Have Fun!“ EVN Ferienbetreuung 2016

Auch heuer könnte Family Business drei Wochen lang Kinder der EVN Mitarbeiter mit einem tollen Programm begeistern.

Viel Abwechslung war garantiert mit tollen Ausflügen, wie in die Uno City, ins ORF-Funkhaus, auf die Donauinsel oder in den Kletterpark nach Tattendorf. Das Team von Family Business versuchte wie jedes Jahr interessante Wochenschwerpunkte zu setzen, wie heuer Englisch, Sport und Bewegung. Die dritte Woche wurde sehr individuell mit einem Theater-Workshop gestaltet. Spannende drei Wochen gingen am Freitag mit einer tollen Theateraufführung der Kinder zu Ende.

Mit Family Business werden die Ferien nicht fad!

Die Ferienbetreuung bietet für die Eltern eine Möglichkeit, ihren Kindern auch in den Ferien eine abwechslungsreiche und gute Zeit zu ermöglichen. Täglich wechselnde Programmpunkte, Ausflüge und viele Möglichkeiten des Erlebens, Entdeckens, Bewegens, Lernens, Erfahrens. Die Kinder werden professionell und mit großer Leidenschaft von pädagogisch ausgebildeten Betreuerinnen begleitet, deren oberstes Anliegen es ist, ein positives Klima für alle zu schaffen. Die Ferien bei uns sollen Spaß machen und ein Erlebnis sein, die gemeinsamen Aktivitäten besonders und außergewöhnlich. Die gleitenden Kommens- und Abholzeiten sind optimal um die Betreuungszeiten mit Ihren Arbeitszeiten flexibel abzustimmen.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Family Business – [email protected]

v.l.n.r: Betreuerinnen: Lea Zeh, Lisa Vierhauser, Lisa Marie Mayssen, Theaterworkshop Leiterinnen: Adriana Stich-Zartl, Dana Proetsch und der EVN Personalchef Mag. Wolfgang Maier.

v.l.n.r: Betreuerinnen: Lea Zeh, Lisa Vierhauser, Lisa Marie Mayssen, Theaterworkshop Leiterinnen: Adriana Stich-Zartl, Dana Proetsch und der EVN Personalchef Mag. Wolfgang Maier.

EVN Ferienbetreuung PROGRAMM2016

 

 

1. August 2016 / by / in