Allgemein

Straße als Spielplatz

Die Straße als Platz zum Spielen

Die Wiener Spielstraßen bieten Kindern die Möglichkeit, den öffentlichen Raum vielfältig zu nutzen und neu zu entdecken. Ausgewählte Straßenabschnitte werden für die Spielstraßen regelmäßig für den Autoverkehr gesperrt und Kindern zum Spielen zur Verfügung gestellt.

Vorrang für spielende Kinder

Kinderspiel in der Stadt findet hauptsächlich auf Spielplätzen statt. Doch Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung viele unterschiedliche Gelegenheiten zum Spielen und Bewegen im Freien – ob im Vorbeigehen am Schulweg oder vor der Haustür.

Deshalb unterstützt die Stadt Wien die Einrichtung von Spielstraßen. Diese bieten Kindern die Möglichkeit, den öffentlichen Raum für sich zu erobern: Die Spielstraße bietet Platz für raumgreifendes und freies Spielen. Die sonst kinderunfreundlichen Straßen werden einen Nachmittag lang zur autofreien Spielzone. Vom Basteln und Turnen über Radfahren, Ballspielen bis zum Bauen von Spinnennetzen ist hier alles erlaubt.

Erwachsene sind in der Spielstraße jederzeit willkommen und zum Mitmachen eingeladen.

Maßgeschneiderte Betreuung

Die Kooperation mit der Parkbetreuung sorgt für eine professionelle Begleitung der Spielstraßen-Nachmittage. Die Betreuerinnen und Betreuer sorgen für einen sicheren Rahmen und bieten Spielmaterialien an. Sie animieren die Kinder, sich den Raum spielerisch und kreativ anzueignen.

24. Juli 2016 / von / in
Mehr Sicherheit mit dem Fahrrad

ÖAMTC-App bereitet Kinder auf den Verkehrsdschungel vor

Mit der kostenlosen App „Fahrrad-Champion“ spielerisch lernen

Zwischen 2012 und 2014 verunglückten jährlich über 500 Kinder (0 – 14 Jahre) mit dem Fahrrad im Straßenverkehr (Quelle: Statistik Austria). Damit diese Zahl in Zukunft sinkt, hat der ÖAMTC den „Fahrrad-Champion“ entwickelt. Mit dieser kostenlosen App kann sich der Nachwuchs spielerisch mit Vorrangregeln, Verkehrszeichen und vielem mehr auseinandersetzen. Bei der Entwicklung der App wurde auf einfache Handhabung und Datensicherheit geachtet. Das Lernspiel steht für Android, iOS sowie Windows Phone in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download zur Verfügung. Außerdem kann es auch auf Desktop-PCs installiert werden. Gestern wurde die App beim Verkehrssicherheitspreis „Aquila 2016“ des KfV mit dem dritten Platz in der Kategorie Vereine/Institutionen ausgezeichnet.
Die App funktioniert wie ein Quiz, bei dem die kleinen Radler vom Dreirad-Fahrer bis zum Fahrrad-Champion aufsteigen können. Dafür müssen sie neun Levels und vier Erfahrungsstufen meistern. Die Club-Experten haben insgesamt 120 Fragen ausgearbeitet, die wichtige Verkehrsthemen einfach vermitteln. ÖAMTC App-Entwickler Patrick Büchler erklärt die Schwerpunkte in der Entstehung: „Es war uns wichtig, eine kindgerechte Oberfläche zu schaffen. Auch die Datensicherheit stand im Vordergrund, wir erheben mit der Applikation beispielsweise keinerlei Daten der Nutzer. Dadurch kann sie sorglos auf Smartphones von Kindern installiert werden.“ Aber auch Erwachsene können mit dieser App testen, ob ihr Wissen aus der Fahrschule noch aktuell ist.

Radfahrprüfung: Unterschiedliche Handhabung in den Bundesländern

Ab zehn Jahren können Kinder eine Radfahrprüfung absolvieren, um ohne Begleitung im Straßenverkehr unterwegs sein zu dürfen. Ohne diese Prüfung muss man mindestens zwölf Jahre alt sein. Kinder, die die Radfahrprüfung machen möchten, müssen Kenntnisse der für sie wesentlichen straßenpolizeilichen Vorschriften nachweisen. Wie dieser Nachweis zu erfolgen hat, ist aber im Gesetz nicht festgelegt und wird in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Die Themenbereiche wurden in der ÖAMTC-App so gewählt, dass sie möglichst vollständig die relevanten Inhalte vermitteln und die jungen Radfahrer bestmöglich auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorbereiten.
20. Juli 2016 / von / in
Reisen mit Kindern

Der richtige Snack für lange Fahrt

Die so ersehnten Sommerferien sind da. Die Schulen haben ihre Tore geschlossen und für viele Familien geht es nun ans Meer oder in die Berge. Lange Reisen machen hungrig: Damit der Reisesnack der ganzen Familie schmeckt, ausgewogen aus den richtigen Zutaten besteht, aber trotzdem nicht zu aufwändig in der Zubereitung ist, hat Family Business einfache Tipps für einen gesunden Reiseproviant zusammengestellt.

Vom Urlaubsdomizil trennt viele nur noch die lange Anreise. Besonders in den heißen Sommermonaten will eine solche Reise gut vorbereitet sein, damit sie für Groß und Klein so angenehm wie möglich wird. Neben der Beschäftigung der Kinder und der Entspannung der Eltern ist die Verpflegung ein wichtiger Punkt. Es soll nicht nur allen schmecken, die mitgebrachten Snacks und Speisen sollen auch gesund und nicht zu schwer sein. Ein ausgewogenes Lunch-Paket, das alle wichtigen Nährstoffe enthält: Kohlenhydrate und Proteine, aber auch Fett – speziell die essentiellen Fettsäuren, ist genau das Richtige.

Wählen Sie Snacks, die leicht zuzubereiten sind. Verwenden Sie Vollkornbrot und bestreichen Sie diese mit pflanzlichen Streichfetten (z.B. Margarine oder Halbfettmargarine). Dazu passen magerer Schinken oder Putenbrust und Käse mit möglichst niedriger Fettgehaltsstufe. Bei einem solchen Snack liefert das Brot die gewünschten Kohlenhydrate und Ballaststoffe, der Aufschnitt Proteine und Mineralstoffe wie Calcium bzw. Eisen und die Margarine die lebenswichtigen
ungesättigten Fettsäuren.

Nehmen Sie mundgerecht geschnittenes Obst und Gemüsesticks mit. Diese geben einen Vitaminkick, lassen sich einfach essen und schmecken der ganzen Familie. Zum Knabbern zwischendurch eignen  sich auch kleine Mengen Nüsse. Sie sind reich an essentiellen Fettsäuren.

Wichtig ist das Trinken!

Neben einer leichten Jause ist darauf zu achten, dass ausreichend Getränke mit auf eine lange Reise genommen werden. Am besten eignet sich Wasser. Wenn Getränke mit Geschmack gewünscht sind, dann ungesüßte Tees oder verdünnte Fruchtsäfte (2 Teile Wasser, 1 Teil Fruchtsaft). Zuckerhaltige Erfrischungsgetränke sollten die Ausnahme sein.

Natürlich freuen sich Kinder auf einer Fahrt in den Urlaub auch auf das Naschen. Achten Sie darauf, lieber Gummibärchen und Trockenfrüchte statt Schokolade einzupacken und bieten Sie den Kindern Knäckebrot, Reiswaffeln oder einige Salzstangen zum Knabbern an.

Und für klebrige Kinderhände: Nehmen Sie Feuchttücher in einem wiederverschließbaren Frischhaltebeutel mit. Er braucht wenig Platz, kann aber unschätzbare Dienste leisten. Pausen und Unterhaltung für die Kinder nicht vergessen: Regelmäßige Pausen sind genauso wichtig auf einer langen Reise wie die Beschäftigung der Kinder. Es tut gut, auf einem Rastplatz zwischendurch ein paar Schritte zu gehen und die Glieder zu strecken. Tiefes Durchatmen und auch ein paar Kniebeugen bringen den Kreislauf wieder in Schwung. Für die Unterhaltung der Kinder eignen sich Hörspiele oder auch kurzweilige Familienspiele wie “Ich sehe was, was Du nicht siehst” oder das “Kennzeichen-Spiel”.

20. Juli 2016 / von / in