Allgemein

Ein kinderfreundlicher „Dreizehnter“

Die Fachklinik für Orthopädie bietet somit ihren Mitarbeiter(inne)n eine Tagesbetreuung für deren Kinder;  aber auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks profitieren von der neuen Einrichtung. Denn: Das Angebot der Kinderbetreuung richtet sich auch ganz allgemein an die Hietzingerinnen und Hietzinger. „Als gemeinnütziges Unternehmen ist es uns eben wichtig, für alle da zu sein. Deswegen öffnen wir uns dem Bezirk“, sagt Spitalsgeschäftsführer Mag. David Pötz, MSc.

Der Kindergarten wurde gemeinsam von der St. Nikolausstiftung und dem Spital, welches unter anderem das Grundstück zur Verfügung stellte, errichtet.

Insgesamt 105 Kinder auf großem Areal

„Der neue Kindergarten bietet Platz für rund 80 Kinder“, sagt der Geschäftsführer der St Nikolausstiftung, Mag. Elmar Walter, „aber insgesamt können am Areal rund 105 Kinder betreut werden. Denn an unseren neuen Kindergarten grenzt ein bereits bestehender an. Ein großer Garten verbindet die beiden Standorte. Es freut uns daher sehr, weitere Betreuungsplätze mit bester pädagogischer Qualität zur Verfügung zu stellen“.

„Für den Bezirk ist es sehr willkommen, dass die Kinderbetreuungsplätze durch diese Kooperation zwischen dem Orthopädischen Spital Speising und der St. Nikolausstiftung weiter erhöht werden“, zeigt sich Bezirksvorsteherin Mag. Silke Kobald erfreut.

Spital und Kindergarten setzen auf Bewegung

 Ein besonderes Qualitätsmerkmal des neuen Kindergartens ist, passend zur Identität des Orthopädischen Spitals Speising, der Bewegungsschwerpunkt: „Bewegung wird hier von Anfang an groß geschrieben – ob im Bewegungsraum oder im Freien“, betont man im Orthopädischen Spital Speising. Die St. Nikolausstiftung betreibt in ganz Wien über 80 Kindergärten und Horte, an welchen über 6000 Kinder gebildet und betreut werden.

Bei Interesse steht die Leiterin des Kindergartens, Frau Margot Ludwar ([email protected] oder 0676/ 55 55 393) gerne zur Verfügung.

28. November 2016 / von / in
Väter wollen in Karenz – machen wir es möglich!

Neue Möglichkeiten für Väter ab 1.3.2017 und Kampagne zur Bewusstseinsbildung.

„Junge Väter wollen in Karenz gehen und Zeit mit ihrem Kind verbringen. Wir wollen diesen Wunsch mit besseren Rahmenbedingungen möglich machen. Deswegen werden wir mit dem neuen Kindergeldkonto ab 1. März 2017 einen bezahlten Familienmonat nach der Geburt und einen Partnerschaftbonus von 1.000,- Euro einführen. Zusätzlich wird der für Väter reservierte Anteil beim Kinderbetreuungsgeld auf 20% steigen“, präsentiert Familienministerin Sophie Karmasin verbesserte Möglichkeiten für junge Väter Zeit für Kinderbetreuung zu verwenden.

Das Familienministerium stellte auch einen „Väter-Barometer 2016“ vor, der nun jedes Jahr durchgeführt wird um Entwicklung und Fortschritte zu beobachten. Dieser zeige einen positiven Trend bei der Väterbeteiligung und eine Steigerung von 17% auf 19% seit 2014. Besonders in den kürzeren Varianten (12+2 und eaKBG) gäbe es mit 29% bzw. 30% besonders hohe Werte. Allerdings seien diese im Vergleich zu Deutschland (34%) und Schweden (90%) immer noch ausbaufähig.

„Der Trend zeigt in die richtige Richtung, aber wir sind noch lange nicht dort wo wir hinwollen. Mein Ziel ist es die Väterbeteiligung durch unsere neuen politischen Maßnahmen und Bewusstseinsbildung auf 25% in den kommenden fünf Jahren und 30% bis zum Jahr 2025 zu steigern. Das ist ein Baustein um das familienfreundlichste Land Europas zu werden“, so die Familien- und Väterministerin.

Zusätzlich wird es bei der Initiative „Unternehmen für Familien“, in der sich Unternehmen mit familienfreundlichen Aktionen vereinen, einen Väterschwerpunkt und eine Informationsoffensive zum Thema Väter in Karenz geben.

„Um die Beteiligung der Väter zu heben braucht es rechtliche Rahmenbedingungen, gute Information und familienfreundliche Arbeitgeber. Alle drei Punkte wollen und werden wir als Väterministerium in den kommenden Wochen und Monaten ausbauen um mehr Väter zu erreichen“, so Karmasin abschließend.

27. November 2016 / von / in
Neue Hürden für Leihomas und Au-Pairs!

Die steuerliche Absetzbarkeit von Betreuungsangebote wird massiv erschwert.

23. November 2016 / von / in
Kekse, Kekse, Kekse

Die Adventszeit ist eine aufregende Zeit für Kinder.

Beim alljährlichen Kekse backen können die Kleinen ihre Kreativität und ihr Geschick unter Beweis stellen.

Kinder lieben es zu backen. Die Arbeit mit einem weichen Teig macht einfach Spaß. Zudem schmeckt der Teig herrlich süß und wird mit bunten Perlen, Zuckerguss, Streuseln und Schokoglasuren überzogen. Alleine die bunten Farben regen die Fantasie der Kleinen mächtig an.

Der Klassiker unter den Weihnachtsrezepten ist natürlich Omas Kekseteig zum Ausrollen und Ausstechen. Die Kinder können bei der Arbeit aktiv mithelfen und sogar kreativ werden. Wir stellen ihnen drei Rezepte vor, die leicht gemacht sind und von den Kindern etwas handwerkliches Geschick erfordern.

Zimtbögen

Zutaten:

170 g   Butter

1 Stk.   Ei

40 g     Haselnüsse (gerieben)

100 g   Mehl

1 Prise Salz

80 g     Staubzucker

0.5 TE  Zimt

Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem Staubzucker sehr gut verrühren und Salz und Eidotter unterrühren. Das Mehl mit Zimt und geriebenen Haselnüssen gut vermengen und unter die Masse rühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und jeweils einen halben Esslöffel Teig in gutem Abstand darauf verteilen und leicht zu einem runden Kreis verstreichen. Im Backofen bei 180 Grad backen etwa 10 – 15 Minuten backen, herausnehmen und über einem Kochlöffel zu Bögen formen.

Kokoskugeln

Zutaten:

250 g Butter

1 EL   Kakaopulver

130 g Kokosflocken

80 g   Mehl

1 Pk   Vanillezucker

200 g Zucker

Zubereitung:

Zunächst die weiche Butter in einem Becher im Mikrowellenherd schmelzen lassen. Dann den Zucker, Vanillezucker, die Kokosflocken, den Kakao mit der geschmolzenen Butter in einer Schüssel gut vermischen.

Zum Schluss das Mehl zur Masse dazugeben, gut verrühren und ca. 10 Minuten stehen lassen, bis die Masse fest ist.

Danach aus der Masse, mit Hilfe eines kleinen Löffels und mit Wasser befeuchteten Händen, kleine Kugeln formen, diese in Kokosflocken wälzen und kalt stellen.

Cornflakes-Kekse

Zutaten:

100 g Pfanzenfett

200 g Cornflakes

60 g   Haselnüsse (gerieben)

80 g   Kochschokolade

1 Pk   Vanillezucker

80 g   Schokolade

Zubereitung:

Das Pflanzenfett im Wasserbad schmelzen und darin dann auch die Schokolade nach und nach schmelzen.

Cornflakes und Haselnüsse in einer Schüssel vermischen. Dann die zerlassene Schoko über die Cornflakes gießen und gut vermengen.

Anschließend mit einen Löffel kleine Häufchen in Konfektförmchen setzen und kaltstellen bis die Schokolade wieder fest wird.

22. November 2016 / von / in
Kinderrechte im Mittelpunkt

Kinderrechte stehen in Wien das ganze Jahr im Zentrum.

Die MAG ELF leistet das ganze Jahr über mit ihrem breiten Angebot einen Beitrag zur Einhaltung der Kinderrechte in Wien Am 20. November 1989 wurde die UN-Konvention über die Rechte des Kindes unterzeichnet – Österreich hat sich mit der Ratifizierung der Kinderrechtskonvention 1992 dazu verpflichtet, sich aktiv für deren Einhaltung einzusetzen. „Dazu gehört auch die Aufarbeitung des Leids, das Missbrauchsopfern in öffentlicher Obhut angetan wurde“, meint Stadträtin Sonja Wehsely. Deshalb setzten hochrangige VertreterInnen der Republik am 17. November 2016 im Rahmen eines Staatsaktes im Historischen Sitzungssaal des Parlaments ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung für Missbrauchsopfer in Heimen der öffentlichen Hand bzw. der Kirche. „Damit sollte deutlich gemacht werden, dass unter dieses dunkle Kapitel kein Schlussstrich gezogen werden darf, sondern die Aufarbeitung weitergehen muss und sich derartige Gräuel nie wieder wiederholen dürfen“, so sie Stadträtin, die dem feierlichen Staatsakt ebenfalls beiwohnte. „Kinderrechte stehen in Wien das ganze Jahr im Zentrum. Für uns ist die Gleichberechtigung und der Schutz aller Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Elternhaus, eines der wichtigsten Prinzipien. Der Tag der Kinderrechte ist ein guter Anlass, um über das umfassende Angebot der MAG ELF zu informieren.“

Die MAG ELF – Kinderrechte im Zentrum

Die MAG ELF, die größte Kinderschutzorganisation Österreichs, stellt die Kinderrechte auf Basis der UN-Kinderrechtskonvention in den Mittelpunkt ihres Handelns. Sie hat als erster Kinder-/Jugendhilfeträger bundesweit einen Kinderrechtebeauftragten bestellt. Dieser Bereich wurde nun ausgebaut und durch ein multiprofessionelles Kinderrechteteam abgelöst, das sich sowohl mit der Planung als auch der praxisnahen Umsetzung von Maßnahmen befasst. Dazu stehen eine Vielzahl von Angeboten der MAG ELF zur Verfügung.

Die Leistungen der MAG ELF

Die MAG ELF bietet Service und Betreuung für Familien in den Eltern- Kind-Zentren und leistet Hilfe bei Erziehungsproblemen, wenn nötig, auch per Mail. Fragen rund ums Baby beantwortet Fred, der Exbärte. Die größte Gruppe von MitarbeiterInnen sind bestens ausgebildete SozialpädagogInnen, die in geschützten Räumen den Alltag der zu betreuenden Kinder begleiten.

Besonders der Kinderschutz wird in den 18 Regionalstellen groß geschrieben, wo Soziale Arbeit für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen geleistet wird. Außerdem stellt die MAG ELF Rechtsvertretung, Paar- und Familienberatung und eine Talkbox, wo Kinder und Jugendliche per E-Mail Rat und Hilfe für suchen können, zur Verfügung. Für alle weiteren Anliegen bietet die MAG ELF AnsprechpartnerInnen in den vier Servicestellen.

Weitere Information: https://www.wien.gv.at/menschen/magelf/

21. November 2016 / von / in
Prävention muss schon im Kindesalter beginnen

Erstmals SVA Gesundheitshunderter für Kinder-Vorsorge

„Die Kinder unserer Unternehmer sind die Unternehmer von morgen. Gesundheit fängt schon bei den Kindern und Jugendlichen an. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit der Österreichischen Ärztekammer seit 1. Oktober dieses Jahres österreichweit das Vorsorgeprogramm „Gesundheits-Check Junior“ gestartet, um bereits im Kindesalter ein Bewusstsein für gesunde Ernährung, Bewegung und den gesunden Körper zu schaffen. Außerdem haben wir uns entschlossen, dass wir mit einem SVA Gesundheitshunderter die Initiative unterstützen“, erklärt Mag. Alexander Herzog, Obmann-Stellvertreter der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA).

So funktioniert‘s: Im Rahmen des „Gesundheits-Check Juniors“, den man österreichweit bei allen Kinderfachärzten und Allgemeinmedizinern mit SVA Vertrag absolvieren kann, erfolgt eine IST-Aufnahme des Gesundheitsstatus ähnlich einer Vorsorgeuntersuchung. Zusätzlich werden Life Style Fragen wie Ernährung, Bewegung, Medienkonsum thematisiert. Nach erfolgter Teilnahme erhält das SVA versicherte Kind eine 100 Euro Förderung für eine sportliche Aktivität z.B. Mitgliedschaft Sportverein, Sportwoche, Schulschikurs etc. Hierzu einfach die GC-Junior Teilnahmebestätigung gemeinsam mit der Rechnung bei Ihrer SVA Landesstelle einreichen.

„Prävention wirkt am besten, wenn bereits im Kindesalter eine positive Entstellung zu gesundem Essen und Körperwahrnehmung geschaffen wird. Denn falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Überlastung der Eltern sind nur einige Faktoren, die Einflüsse auf die körperliche, soziale und psychische Gesamtentwicklung der Kinder und Jugendlichen haben können“, sagt Familienministerin Sophie Karmasin. Daher setzt das Familien- und Jugendministerium auf Gewaltprävention, Elternbildung, Familienberatung und außerschulische Jugendarbeit zur Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Gesundheitsbewusstsein nimmt zu

„Der Trend zu gesteigertem Gesundheitsbewusstsein ist deutlich – und wir, als Gesundheitsversicherung, wollen unsere Versicherten bestmöglich unterstützen“, bekräftigt Herzog. Präventionsmaßnahmen wie etwa die Mutter-Kind-Pass Untersuchungen (MuKi) bei den Kleinsten sowie Vorsorgeuntersuchungen (VU) für Erwachsene sind höchst erfolgreich und längst fixer Bestandteil unseres Angebots. Eine Lücke bestand aktuell jedoch noch bei den Sechs- bis 17-Jährigen. Daher startete die SVA von 2013 bis August 2016 ein Pilotprojekt des Vorsorgeprogramms „Gesundheits-Check Junior“ in Wien und Burgenland, das u.a. aus Mitteln des Landesgesundheitsförderungsfonds Wien und im Rahmen des Rahmenpharmavertrages mitfinanziert wird. Rund 10 Prozent der eingeladenen Kinder und Jugendlichen haben während der Pilotphase teilgenommen.

Anreiz für gesunden Lebensstil

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass kleine Anreizen einen gesünderen Lebensstil erwirken können. Auch in der Pilotphase des „Gesundheits-Check Juniors“ stieg die Teilnahmebereitschaft schon bei Implementierung eines moderaten monetären Anreizes. Die Förderung von Bewegung und Sport im Kindesalter ist uns ein wichtiges Anliegen und eine Kampfansage an die Sozialisationskrankheiten, die unsere Gesellschaft zunehmend plagen – jedes Kind, dass wir von der Playstation auf den Sportplatz lotsen ist ein Erfolg“, so Herzog. Mit dem Gesundheits-Check Junior übernimmt die SVA wiederum die Pionier-Funktion im Bereich „Prävention“ und möchte bereits bei den Jüngsten das Bewusstsein für gesunde Ernährung, Bewegung und körperliche Fitness schärfen.

„Motivationsanreize können in bestimmten Bereichen besser als Gesetze wirken. Aus diesem Grund, stehe ich für Politik, die nicht nur reguliert, sondern auch motiviert. Jedenfalls setze ich mich auch weiterhin dafür ein, dass verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse neben gesetzlichen Bestimmungen Teil des politischen Handelns auf allen Ebenen werden und Gesetze nicht an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigehen“, so die Familienministerin.

Mehr Info finden Sie unter   www.svagw.at/gesundheitscheckjunior

15. November 2016 / von / in
Ein gutes Budget für die Familien

Neuer Bundeshaushalt bringt 570 Millionen Euro mehr für Familien bis 2020

Rund 7 Milliarden Euro wird das Familienbudget im Jahr 2017 betragen – das sind 8,9% des gesamten Bundeshalts und damit hinter Pensionen, Bildung und Soziales der größte Ausgabenposten der Republik. Noch nie wurden so viele öffentliche Mittel in die Familien in Österreich investiert. Besonders erfreulich sind die deutlichen Steigerungen bei Familienbeihilfe und Kinderbetreuungsgeld. Die Erhöhungen der Familienbeihilfe um 1,9% per 1.1.2016 und weiteren 1,9% per 1.1.2018 bringen den Familien rund 180 Millionen Euro mehr bis 2020.

Für junge Mütter und Väter ist das die größte Reform des Kinderbetreuungsgeldes geschaffen die es je gab. Aus vier Pauschalvarianten wird ein flexibles und transparentes Kindergeldkonto. Dieses bringt nicht nur einen Partnerschaftsbonus und eine Familienzeit sondern auch rund 150 Millionen Euro zusätzlich im Vergleich zur derzeitigen Gesetzeslage bis zum Jahr 2020.

Entlastung für Familien

Auch wird mit kommenden Jahr die Steuerreform für Familien voll wirksam. Durch die Verdoppelung des Kinderfreibetrages auf 440 Euro werden Familien um rund 100 Millionen Euro pro Jahr entlastet. Wichtiger Punkt bei diesem Budget ist der Weg „raus aus den Staatsschulden“. Denn Schulden sind ein Rucksack für die kommende Generation. Ein Budget mit wenig bzw. irgendwann keinen Schulden mehr hilft unseren Kindern und Kindeskindern.

15. November 2016 / von / in
NÖ: Fahrtechnik macht Physikunterricht erlebbar

Jugendliche erfahren die Anziehungskraft der Naturgesetze

Doppelte Geschwindigkeit ist 4-facher Bremsweg. Was rasch berechnet werden kann, ist aus der Sicht von Jugendlichen nicht immer nachvollziehbar. Deshalb haben der Landeschulrat für Niederösterreich und die ÖAMTC Fahrtechnik mit „Fahrphysik erleben“ ein in Österreich einzigartiges Modell entwickelt, bei dem Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren Inhalte des Physikunterrichts erleben, erfahren und somit einfacher verstehen können. Heute, 11. November, wurde es im Fahrtechnik Zentrum Melk vorgestellt. ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold erklärt: „Bei diesem Programm erleben die Jugendlichen im sicheren Rahmen was passiert, wenn man an die Grenzen der Physik stößt. Es ist eine Erfahrung, die auch noch in Erinnerung ist, wenn die Schüler später einmal selbst das Steuer übernehmen.“
„Fahrphysik erleben“ bietet die Verknüpfung von Theorie und Praxis. Die Schüler werden im Physikunterricht auf dieses sehr wichtige Thema nicht nur vorbereitet, sondern durch begleitende Materialien, die von Physiklehrkräften ausgearbeitet wurden, unterstützt. „Darüber hinaus leisten wir mit dem Projekt einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit für diese jugendliche Zielgruppe. Darum haben wir uns entschlossen, seitens des Landesschulrates diese Exkursion als fixen Bestandteil des Unterrichts für die 9. und 10. Schulstufe in die Jahresplanung aufzunehmen“, so Johann Heuras, Amtsführender Präsident des Landesschulrates für Niederösterreich.

Über das Programm „Fahrphysik erleben“

Das Programm richtet sich an Mittelschulen ab der 9. Schulstufe. Es ist kostenlos und auf drei Einheiten á 50 Minuten ausgelegt. Bei Interesse können Lehrer ihre Klasse unter [email protected] anmelden. Das Programm steht derzeit in den niederösterreichischen Fahrtechnik Zentren in Teesdorf und Melk zur Verfügung.
15. November 2016 / von / in
Wien: Neue Themenbox „Frühe Sprachförderung“ der Büchereien

Vielfältige Lernchancen für Kindergartenkinder 

Die ersten Schritte, die ersten Worte – immer ist es eine Freude, Kindern bei ihrer Entwicklung zuzusehen. Wichtig ist dabei aber auch, diese Entwicklung fördernd zu begleiten, zuhause und im Kindergarten. Genau dabei unterstützt die neue Themenbox „Frühe Sprachförderung“, die in einer Kooperation von Büchereien Wien und der MA10 – Wiener Kindergärten erstellt wurde. ElementarpädagogInnen können die neue Themenbox über den Online-Katalog des Bibliothekspädagogischen Zentrums der Büchereien Wien bestellen.

Mit Bilderbüchern die Welt entdecken

Die Bücher der Themenbox „Frühe Sprachförderung“ geben zwei- bis sechsjährigen Kindern mit Deutsch als Erst- oder Zweitsprache die Möglichkeit, sich ein Bild von der Welt zu machen; sie greifen für die Kinder Vertrautes und noch Unbekanntes auf. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den Büchern vergrößern die Kinder ihren Wortschatz, üben sich in Grammatik und werden zum Erzählen von Geschichten angeregt. „Das gemeinsame Betrachten von verschieden gestalteten Bilderbüchern ist ein wesentlicher Bestandteil der Sprachförderung im frühen Kindesalter“, so Stadträtin Frauenberger. „Vor allem wenn die Bilderbuchbetrachtung als Dialog gestaltet wird, eröffnet sie Kindern vielfältige Lernchancen“. Denn Bilderbücher unterstützen nicht nur den Spracherwerb der Kinder, sondern bilden auch eine Brücke zum Erwerb von Lesen und Schreiben.

Bestellung auf Knopfdruck

PädagogInnen können Themenboxen und andere pädagogische Materialien wie etwa Bilderbuchkinos bequem online bestellen: die Entlehnung ist unkompliziert und kostenfrei. Sämtliche Themen und die detaillierten Bücherlisten sind auf den Websites des Bibliothekspädagogischen Zentrums und der Büchereien Wien abrufbar.

www.bpz.buechereien.wien.at

www.buechereien.wien.at

 

14. November 2016 / von / in
Wien: Kindergärten unterstützten aktiv den Boys Day 2016

„Ich habe einen Kindergartenonkel“

In Zusammenarbeit mit der Stadt Wien ermöglicht der „Boys Day“ jungen Männern Berufe kennen zu lernen, die noch vorwiegend von Frauen ausgeübt werden. 38 Burschen nutzten die Möglichkeit und konnten an neun Standorten der Wiener städtischen Kindergärten den Beruf des Kindergarten- bzw. Hortpädagogen kennen lernen.

Die jungen Männer erlebten einen spannenden und abwechslungsreichen Tag im Kindergarten bzw. Hort. Fragen rund um den Beruf wurden direkt vor Ort von sehr gut ausgebildeten und kompetenten PädagogInnen beantwortet.

Kindergarten als erste Bildungseinrichtung

Der Kindergarten ist für Mädchen und Buben die erste Ebene in einem mehrstufigen Bildungssystem. In den städtischen Kindergärten und Horten gestalten PädagogInnen eine individuelle Umgebung, in der Kinder spielend handeln und lernen.

Hochqualifizierte KindergartenpädagogInnen übernehmen die wichtige gesellschaftliche Aufgabe, jedes Kind mit gezielten Bildungsangeboten zu unterstützen.

Männer im Kindergarten

Kinder sollen Männer und Frauen in vielfältigen Rollen erleben, also auch Männer bei fürsorglichen, hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.

In den letzten sechs Jahren hat sich der Stand an Kindergartenpädagogen in den städtischen Kindergärten fast verdreifacht. Die Gründe dafür sind die bewusste Haltung gegenüber männlichen Mitarbeitern im Kindergarten, die Sichtbarmachung von Männern in Bild und Text, aber vor allem: Die Stadt Wien setzt mit dem BAfEP-Kolleg (Bildungsanstalt für Elementarpädagogik) in der bafep21 (vorher: bakip21) gezielt auf die Ausbildung Erwachsener.

Die Kolleg-Ausbildungsform hat eine ausgezeichnete BerufseinsteigerInnenquote und bereits 14 % der in Ausbildung befindlichen Erwachsenen sind Männer. Dadurch wird der Männer-Anteil in den städtischen Kindergärten und Horten auch in den nächsten Jahren steigen.

11. November 2016 / von / in