Salzburg: Unterstützung für Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen

Auszeiten ermöglichen, Familien entlasten

„Zeit zum Atmen“ und „Auszeit“ heißen die Angebote, die Eltern von Kindern mit Behinderungen aktiv unterstützen. Denn Tatsache ist: Familien von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung werden psychisch, physisch und sozial überdurchschnittlich stark beansprucht. Zeit für eigene Interessen oder die Partnerschaft müssen oftmals jahrelang hintenangestellt werden.

Das Land Salzburg und Forum Familie unterstützen gemeinsam mit dem Projektträger Lebenshilfe Salzburg die Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen. Zwei Projekte ermöglichen hier stundenweise Entlastung. Mütter und Väter sollen Zeit zum Durchschnaufen und zum Kräfte sammeln haben.

Wieder Zeit zum Durchatmen haben

Bei „Zeit zum Atmen“ bekommen Familien von Kindern mit Behinderungen einen Zuschuss für die Unterstützung durch Verwandte, Freundinnen und Freunde, Nachbarinnen und Nachbarn oder auch durch Fachkräfte. Dabei kann es um Betreuung, Pflege, aber auch Freizeitgestaltung gehen. Für die stundenweise Entlastung muss die Familie lediglich 3,60 Euro pro Stunde Selbstbehalt zahlen.

Sich eine Auszeit nehmen können

„Auszeit“ ist ein integratives Projekt und wurde auf Initiative von Forum Familie in Kooperation mit der Lebenshilfe umgesetzt. Kinder und Jugendliche können einen Samstag im Monat in den Bezirken Flachgau, Pongau, Lungau und Pinzgau in einer gleichaltrigen Gruppe genießen. Ein engagiertes junges Team aus Studierenden und Fachkräften verbringt mit den Kindern eine lebendige und bewegte Zeit. Jeder Auszeit-Tag steht im Jahreslauf unter einem anderen Motto, zum Beispiel „Chill and Grill“, Faschingsfeier oder Wintergaudi im Schnee. Die Lebenshilfe Salzburg koordiniert die Betreuung und stellt dafür ihre Räumlichkeiten in den Bezirken zur Verfügung.

Informationen zum Angebot „Zeit zum Atmen“ gibt es auf der Webseite der Lebenshilfe Salzburg, Informationen zum Angebot „Auszeit“ findet man auf den jeweiligen Bezirksseiten von Forum Familie für Flachgau, Pinzgau, Pongau und Lungau.

8. November 2016 / von / in
Veranstaltungstipp

Workshop Stadt Wien für Erziehungsberechtigte

Die Stadt Wien veranstaltet in Kooperation mit der Donau-Universität-Krems einen Workshop am Donnerstag, 10.11.2016 von 16:30 – 20:00, um die Online-Services für die Bevölkerung weiter zu verbessern.
Neben dem Thema „Bedürfnisse von Erziehungsberechtigten“ werden wir uns noch mit folgenden Themen befassen:
– Umzug aus anderen Bundesländern nach
 Wien
– Optimierter und auf meine Bedürfnisse
 zugeschnittener, personalisierter Amtsweg
– Bedürfnisse der Altersgruppe 60+
  • Wann? Do, 10. November 2016, 16:30–20:00 Uhr
  • Wo? Friedrich-Schmidt-Platz 3, 1010 Wien
Alle sind herzlich willkommen. Keine Fachkenntnisse notwendig. Die Teilnahme ist kostenlos!
Wir bitten um ein formloses Anmeldemail an das E-Mail Postfach von DigitalesWien: [email protected] (Betreff: Workshop 10.11.)
7. November 2016 / von / in
Forschungsbericht 2015: Ferienbetreuung
Betreuung in den Schulferien in Niederösterreich

Ausreichende, ganzjährige und bedarfsgerechte Angebote im Bereich der Kinderbetreuung sind ein wesentlicher Faktor für gute Vereinbarkeitschancen von Familie und Beruf. Im Rahmen einer Online-Studie wurden 3.054 niederösterreichische Eltern von schulpflichtigen Kindern zur Organisation und Ausgestaltung der Betreuung in den Ferienzeiten befragt. Der Schwerpunkt der Befragung lag bei den Sommerferien 2015.

Forschungsbericht Nr. 24 (pdf)

 

 

 

1. November 2016 / von / in
Neue Broschüre für PädagogInnen

Stadt Wien setzt auf Prävention im Bereich Mobbing von Kindern und Jugendlichen

Mobbing und Bullying sind keine Kavaliersdelikte. Die Auswirkungen auf betroffene Kinder und Jugendliche sind oftmals dramatisch. Mit der neuen Broschüre der Kinder- und Jugendanwaltschaft setzt die Stadt Wien auf Prävention und bietet den Pädagoginnen und Pädagogen konkrete Hilfestellung für dieses sensible Thema.

Mobbing hat viele Formen, psychische und physische Gewalt, sowie das Ausgrenzen und bloß stellen mittels digitaler Medien (Cybermobbing). Die Auswirkungen auf betroffenen Kinder und Jugendliche sind drastisch. Junge Menschen leiden, oft bis ins Erwachsenenalter, an Angststörungen, Depressionen, sozialer Isolation bis hin zu Suizid(-gedanken). Laut OECD Studie ist der Anteil an gemobbten SchülerInnen in Österreich erschreckend hoch. Bei einer Befragung von Rat auf Draht gab die Hälfte der SchülerInnen an, Mobbing bereits einmal erlebt zu haben.

„Gerade in der Schule sind Kinder und Jugendliche besonders gefährdet Opfer von Mobbing zu werden. PädagogInnen nehmen demnach eine wichtige Rolle ein, wenn es darum geht ein sicheres und wertschätzendes Miteinander zu leben, aufkeimende Konflikte zu erkennen und professionell darauf zu reagieren“ betont Stadtschulratspräsident Jürgen Czernohorsky.

Ercan Nik Nafs von der Kinder- und Jugendanwaltschaft ergänzt: „Durch Sensibilisierung, respektvollem Umgang miteinander und konsequentem Handeln bei Grenzverletzungen wollen wir jungen Menschen Sicherheit vermitteln und so dazu beitragen, dass Ausgrenzung und Diskriminierung im Schulalltag keinen Platz hat.“

Über die Broschüre

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft hat im Auftrag der Stadt Wien und in Vernetzung mit ExpertInnen (Stadtschulrat Wien, Verein together, Wiener Polizei, Verein Poika, Saferinternet, Verein Samara, Verein Selbstlaut, Männerberatung Wien) einen Handlungsleitfaden entwickelt, der PädagogInnen wichtige Skills im Umgang mit Mobbing vermittelt. Die Broschüre informiert über Fortbildungsangebote, liefert Literatur und Arbeitsmaterialien zu dem Thema und bietet konkrete Maßnahmen gegen Mobbing im Schulalltag.

Die Broschüre in voller Länge ist auf der Homepage der KJA unter www.kja.at einsehbar.

1. November 2016 / von / in
Brio steht für mehr als nur „Holzeisenbahn“

Brio hat Zuwachs bekommen!

Generationen von Kindern sind mit Brio-Eisenbahnen groß geworden. Die legendäre Holzeisenbahn hat nun „Zuwachs“ bekommen.
 BRIO setzt vor allem auf einen gezielten Mix aus Klassikern und die laufende Investition in Neuheiten: Das Sortiment umfasst den hierzulande bestens bekannten Holzeisenbahnbereich mit bewährten Produkten wie der Lok „Rote Lola“, der mittlerweile in der „BRIO World“ um zahlreiche Themensets von der Feuerwehr bis zu den Waldarbeitern erweitert wurde. In Österreich noch weniger stark vertreten ist BRIO dagegen mit Produkten aus dem Kleinkindbereich, aus dem etwa der bekannte Clown stammt, oder den lebensechten Puppenwagen und Holz-Backöfen.

Neuland betritt man mit den seit September erhältlichen charakterbasierten Spielwelten der „BRIO Village“, die auch abseits der Schiene zum kreativen Spiel einladen. „Die Holzeisenbahn ist und bleibt unser Herzstück, aber die BRIO World ist heute viel mehr als nur Eisenbahn.“

Innovative Wege geht man auch bei der Einbindung neuer Technologien: So lässt sich die soeben neu herausgebrachte Batterielok „Blauer Oskar“ mittels App von einem beliebigen Tablet aus steuern. Zusätzlich wird eine Spiele-App für die Jüngsten angeboten, die Unterhaltung und Förderung für Kinder von 3 bis 6 Jahren kombiniert und für Tablets und Smartphones erhältlich ist.  www.brio.de

 

 

 

24. Oktober 2016 / von / in
Aggressive Werbepraktiken für Maturareisen

EVZ und VKI: Buchung Maturareise – nicht zum Abschluss drängen lassen

Bereits zu Beginn des Schuljahres werben Unternehmen, die sich auf Maturareisen spezialisiert haben, um Kunden. Teils so eindringlich, dass der Verein für Konsumenteninformation (VKI) – zuletzt im Frühjahr dieses Jahres – Klage wegen aggressiver Geschäftspraktiken gegen ausgewählte Veranstalter eingereicht hat. Auch beim Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ), das beim VKI untergebracht ist, steht das Thema Maturareisen in regelmäßigen Abständen auf der Tagesordnung.

Andreas Herrmann, Jurist beim EVZ rät dazu, sich nicht zu einem übereilten Abschluss drängen zu lassen: „Gerade aber bei Maturareisen kann bei der Buchung großer Druck auf die Einzelnen entstehen: Sei es, dass das Angebot so verlockend präsentiert wird, sei es, dass angeblich nur noch ein knappes Buchungskontingent zur Verfügung steht. Viele Jugendliche werden außerdem rund um den Zeitpunkt der Buchung der Maturareise geschäftsfähig und können damit auch weitreichendere Verträge ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten abschließen. Schülerinnen und Schülern sollte bewusst sein, dass der eine oder andere Maturareiseanbieter unter Umständen gezielt mit der magischen Zahl 18 kalkuliert.“

Informationen zum Thema Maturareisen bietet das Europäische Verbraucherzentrum unter www.europakonsument.at. Darüber hinaus nehmen das EVZ und der VKI Hinweise zu aggressiven Werbepraktiken in Schulen entgegen: [email protected].

Tipps zur Buchung der Maturareise:

– Nicht zum Abschluss drängen lassen: Nicht sofort unterschreiben, auch wenn Prospekte oder Videos Euphorie aufkommen lassen. Achtung auch bei einem Eintrag in eine vermeintlich unverbindliche Unterschriftenliste: Beschwerdefälle bei Konsumentenorganisationen zeigen, dass Veranstalter diese als Reservierung ansehen, zu der man oft erst Monate später eine Buchungsbestätigung erhält, die aber so kurzfristig zugesendet wird, dass eine Rücktrittsfrist kaum rechtzeitig wahr-genommen werden kann. Der VKI führt zu dieser Problematik auch Musterprozesse.

– Stornobedingungen beachten: Wenn die Reise abgesagt werden muss, verlangt der Reiseveranstalter oft eine nicht unbeträchtliche Stornogebühr. Diese beträgt nach den üblicherweise verwendeten Allgemeinen Reisebedingungen 10 bis 85 Prozent des Reisepreises und richtet sich nach dem Zeitpunkt der Stornierung. Je kurzfristiger man storniert, desto teurer wird es. Der VKI prüft aktuell Klagen zu Fällen, in denen überhöhte Stornogebühren verrechnet wurden.

– Entfall der Stornokosten ist möglich: Ab 18 Jahren gelten Jugendliche als „voll geschäftsfähig“ und sind für die abgeschlossenen Rechtsgeschäfte selbst verantwortlich. Sie können daher eine Maturareise selbst buchen, haften aber dem Veranstalter gegenüber für die vollständige Bezahlung. Unter 18 ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten in der Regel notwendig. Die Buchung durch die Schüler selbst ist hier noch nicht bindend. Verweigern die Erziehungsberechtigten ihre Zustimmung zum Vertragsabschluss, dann kann der Reiseveranstalter keine Stornogebühr verrechnen. In der Praxis kommt es vor, dass Veranstalter trotz ungültigen Vertrags auf einer Stornogebühr beharren. Der VKI hat hier in der Vergangenheit immer wieder erfolgreich interveniert.

– Unterstützung bei Rücktritt suchen: „Ein kostenloses Rücktrittsrecht ist bei regulären Reiseverträgen zwar nicht vorgesehen, bei Maturareisen können aber besondere Umstände eintreten, die sehr wohl zu einem Rücktritt berechtigen“, erklärt VKI-Juristin Ulrike Docekal, „Das ist bei sogenannten ,Haustürgeschäften‘ der Fall, wenn also etwa ein Unternehmen die Maturareise in der Schule vertreibt, ohne dass es von den Schülerinnen und Schülern auch dazu eingeladen war. Auch dazu führen wir aktuell Prozesse und bieten Unterstützung.“

– Nicht auf einen Namen buchen (z.B. Klassensprecher/in): Manchmal kommt es vor, dass ein Schüler/eine Schülerin die Buchungen für alle übernimmt. Das kann für diese Person allerdings zum Problem werden. Denn sie haftet dann gegenüber dem Reiseveranstalter für Stornokosten oder Zahlung des Reisepreises von Mitschülern. Deshalb sollte man gleich zu Beginn mit dem Veranstalter klären, dass die Buchungen auf die Namen der einzelnen Schülerinnen und Schüler lauten und diese die Zahlscheine für die Anzahlung als auch die Restzahlung direkt erhalten.

– Bei Reiseversicherung auf Ausschlussgründe achten: Ist der Grund für die Stornierung z.B. eine plötzliche schwere Erkrankung, so kann eine Reiserücktrittsversicherung (auch Stornoversicherung genannt) helfen. Ist der Vorfall vom Versicherungsschutz umfasst, so übernimmt die Versicherung die Stornokosten. Viele Veranstalter bieten im Paket Reisversicherungen an: Neben bestimmten Krankheitsfällen ist auch das Nichtbestehen der Matura oft versichert. Doch Achtung: Das Nichtbestehen der letzten Schulstufe – die Voraussetzung für den Antritt der Matura – ist dagegen häufig nicht von einer Stornoversicherung gedeckt.

SERVICE: Das Europäische Verbraucherzentrum und der Verein für Konsumenteninformation informieren und beraten bei Fragen zur Buchung von Maturareisen. Bei Problemen mit nationalen Anbietern (VKI:
01/588 770), bei Problemen zu Maturareiseanbietern aus dem EU-Raum (EVZ: 01/588 77 81).

Hinweise zu aggressiven Werbepraktiken in Schulen nehmen das EVZ bzw. der VKI unter [email protected] entgegen.

20. Oktober 2016 / von / in
Herbstferien – Reisetipp

Pack den Koffer ein: Wettervorschau Bibione von 26.10-3.11. 

15 Grad und Sonnenschein pur!

 Die milde Herbstsonne wärmt während des Spazierganges am Meer. Der Winterbeach (vor dem Hotel Savoy) lädt mit Liegestühlen zum Verweilen ein. Die Kinder haben ihr Sandspielzeug mitgebracht und bauen die letzten Sandburgen des Jahres. Am Abend erwartet Sie ein wunderbares Essen in den wenigen geöffneten, aber dafür kulinarisch absolut sensationellen Trattorien. Selbstgemachte Pasta, fangfrischer Fisch, dazu ein Prosecco aus dem Fass. So sollen Herbstferien sein.

In Bibione haben noch drei sehr empfehlenswerte Anlagen geöffnet:

Das Villaggio Planetarium, Marco Polo (kleine Reihenhäuser- sehr komfortabel ausgestattet) und die Residenza Terme (neben dem Thermalschwimmbad) bieten tolle Angebote Ende Oktober/Anfang November.

Buchbar unter www.checkfamily.at  oder telefonisch unter 0676 528 15 85 ab drei Nächte in einem Appartement für vier Personen: Drei  Nächte ab 171 €  

Im Preis inklusive:

  • Übernachtung im Bilo(4 Personen) oder Trilo (bis zu sechs Personen), beliebiger An- und Abreisetag
  • Strandplatz (1 Sonnenschirm, 1 Liege + 1 Liegestuhl pro Wohnung
  • Fahrräder (je nach Verfügbarkeit)
  • 30% Ermässigung: Green Fee im Golf Club Lignano (MO-FR)
  • Europa Card (10% Ermaessigung in diversen Shops und Restaurants in Bibione und näherer Umgebung, sowie auf die Thermalbadleistungen)

 Ausflugtipp: Portogruaro, Palmanova und Triest-

Neben historischen Attraktionen, gibt es eine Reihe von wunderbaren Einkaufsmöglichkeiten. Die Schuhgeschäfte in Portogruaro sind Legende, das Outletcenter in Palmanova besonders für Kindermode ein wahres Eldorado und Triest lockt mit schicker Herbstmode und urgemütlichen Kaffehäusern und wunderbaren Restaurants. Geöffnete Restaurants und Geschäfte unter www.checkfamily.at

 

20. Oktober 2016 / von / in
Bewegung im Kindersalter

Kinder hätten einen natürlichen Bewegungsdrang

Der kindliche Bewegungsdrang wird heute vielfach eingeschränkt. Der Kindergarten oder die Schule bieten oft die einzigen Möglichkeiten, Raum zum Spielen zu finden. Große gesellschaftliche Veränderungen und neue Lebensstile wirken sich immer mehr aus, so dass ein Grundmaß an Bewegung schon im Alltag fehlt. Für Kinder und für Erwachsene.

Kinder sitzen heute mehr am PC und vor dem Fernseher. Vor allem in städtischen Gebieten, wo die Möglichkeiten zum Spielen draußen viel kleiner sind als auf dem Land. Dazu kommt, dass Kinder heute weniger Spielkameraden haben. Es gibt mehr Einzelkinder, die alleine spielen müssen.

Eltern transportieren ihre Kinder mit dem Auto von A nach B und holen sie wieder ab. Schulwege können nicht mehr begangen und nicht mehr erlebt werden. Bewegung sowie auch das Stillen des natürlichen Abenteuerdrangs werden dadurch eingeschränkt.

Mehr Bewegung stärkt das Selbstvertauen

Bewegung und Spiel sind natürliche Grundbedürfnisse der Kinder. Kinder brauchen eine Umwelt in der man sich bewegen kann. Beim Schubsen, Rangeln, Anfassen, Balancieren, Klettern, sich drehen, Schaukeln, Rutschen, Kriechen, Hüpfen… erfahren Kinder aktiv ihre Umwelt und ihren Körper.

Die Erfahrungen des “selbst Machens”, die Dinge im Spiel “selbst zu verändern”, “selbst zu entscheiden”, auch wenn es mehrerer Anläufe bedarf, sind unerlässlich, um uns selbständig und selbstbewusst zu entwickeln. Es ist erwiesen, dass Erfolgserlebnisse im Bewegungsbereich zu einem größeren Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten beitragen.

Einfache Tipps und Spiel

Lassen Sie Ihren Kindern genügend Raum für Bewegung, Spiel und Spaß, für Aktivität und Abenteuer. Es muss nicht immer gleich Sport sein. Spielerisch, mit den Eltern oder andern Kids zusammen macht Bewegung viel mehr Spaß und motiviert.

Lassen Sie die Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule gehen. Machen Sie mit Ihnen Spaziergänge oder Ausflüge.

Ausflüge in die Natur sorgen für viel Bewegung und frische Luft. Ausflüge in den Wald oder in einen Tierpark bringen Abwechslung, Spannung und Spaß.

Bauen Sie mehr Bewegung in den Alltag mit ein. Toben Sie mit den Kindern, albern Sie mit ihnen herum, benutzen Sie selber Treppen statt Aufzüge und gehen Sie als gutes Beispiel voran.

Kaufen Sie aktiv Spielzeug. Es gibt jede Menge Spielzeuge für drinnen und draußen, die aktiv genutzt werden können.

Schon nur ein Ball kann wesentlich dazu beitragen zu mehr Bewegung zu kommen. Bälle gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Flauschige für kleine Kinder und härtere für die Großen. Ein Ball ist so ein Spielzeug. Viele Bewegungsspiele werden mit Bällen gespielt. Allem voran Fußball, Federball, Volleyball, Tischtennis, Basketball, Völkerball, Handball und viele mehr.

17. Oktober 2016 / von / in
Gesunder Start in den Schultag

Ein entspannter Tag fängt beim Frühstück an

Für einen guten Start in den neuen Schultag ist genügend Zeit für ein Frühstück sehr wichtig und natürlich auch die gesunde Jause in der Schultasche.

Gesundheitsstatistiken zeigen, dass 35 Prozent der Pflichtschüler nicht regelmäßig zu Hause frühstücken. Mehr als 40 Prozent essen kaum Obst oder Gemüse. Dabei ist ein ausgewogenes Frühstück der beste Start in einen langen Schultag, da es Energie liefert und die Konzentration fördert. Optimal ist eine Schüssel mit Müsli und Obst, dazu ein Heißgetränk.

Selbst wenn viele Schüler am Morgen kaum etwas essen können, sollten sie nicht mit leerem Magen in die Schule gehen – ein frühes Leistungstief droht. Es muss nicht immer eine Semmel & Co sein, schon eine Tasse Kakao oder ein Milchshake mit frischem Obst geht meistens und reicht bis zur gesunden Jause am Vormittag, wie ein Vollkornbrot mit Schinken oder Käse und dazu ein frisches Obst oder Gemüse, z. B. in Form von Gemüsesticks.

Regelmäßiges Essen ist für Schüler von besonderer Bedeutung, da ihre Energiereserven schneller verbraucht sind als die von Erwachsenen. Eine Zwischenmahlzeit am Vormittag gibt Energie und Kraft für einen oft anstrengenden Schultag.

Tipps damit die Jause nicht in der Schultasche bleibt:

Ein Vollkornbrot belegt mit Käse, Schinken und Gemüse – in Herzform ausstechen.

Weintrauben, kleine Stücke vom Apfel und Orangen, Erdbeeren usw. auf Holzspieße oder Zahnstocher aufspießen.

Aus Karotten, Gurken, Paprika kleine Sticks schneiden.

 

11. Oktober 2016 / von / in
Kinderärztliche Versorgung in Favoriten am Wochenende ausgebaut

Kindernotdienst im Kaiser Franz-Josef-Spital wurde vergangenes Wochenende eröffnet

Seit vergangenem Wochenende ist der Kindernotdienst im Kaiser Franz-Josef-Spital (KFJ) geöffnet. Nach dem Kindernotdienst im AKH, den es bereits seit November 2013 gibt, ist es nun der zweite Notdienst, der an Wochenenden kinderärztliche Dienste anbietet. Mit dem Kindernotdienst wird eine Versorgungslücke im Süden Wiens an den Wochenende gefüllt. Eine Entlastung für tausende Familien, die am Wochenende oder an Feiertagen mit ihren Kindern zum Arzt müssen. Alleine der Kindernotdienst des AKH hat im Vorjahr rund 4.700 junge Patientinnen und Patienten behandelt.“

Ziel ist es, die Versorgung im niedergelassenen Bereich mittelfristig auszubauen. Das Angebot der Kindernotdienste ist daher zeitlich befristet. Am ersten Wochenende konnten bereits über 70 Kinder im KFJ versorgt werden. Die Notdienste haben an Feiertagen und Wochenenden jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Finanziert werden sie gemeinsam von der Stadt Wien und von der WGKK. Das ärztliche Personal wird über den Ärztefunkdienst organisiert, die Standorte sind in den jeweiligen Krankenhäusern untergebracht.

4. Oktober 2016 / von / in