Keuchhusten ernst nehmen!

Impfungen dringend empfohlen

Die Zahl der Keuchhusten-Fälle steigt in den letzten Jahren stark an. Waren es 2015 noch 569 Fälle, wurden 2017 bereits 1411 Fälle registriert, berichtet das Gesundheitsministerium. Die langwierige Erkrankung ist meldepflichtig und verläuft besonders bei Säuglingen und Kleinkindern schwer. Wichtig ist daher, den Impfschutz zu überprüfen, um sich selbst und andere zu schützen.

Was ist Keuchhusten?

Keuchhusten wird durch das Bakterium Bordetellapertussis verursacht und ist sehr leicht durch feinste Tröpfchen von Mensch zu Mensch übertragbar. Neben den typischen Hustenattacken, die teils monatelang anhalten können, sind besonders Säuglinge und Kleinkinder durch besonders schwere Krankheitsverläufe mit begleitender Lungenentzündung und dem erhöhten Risiko eines Atemstillstands gefährdet.

Die Zahl der an Pertussis erkrankten Erwachsenen mit Komplikationen und einem Langzeitverlauf hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. 2015 wurden in Österreich 579 Pertussisfälle gemeldet. 2016 wurden 1274 Fälle von Pertussis gemeldet, 2017 waren es bereits 1411 Fälle. Auffällig ist vor allem eine deutliche Zunahme von Erkrankungen im Erwachsenenalter. Ähnliche Krankheitsverteilungen sind weltweit zu beobachten, die u.a. durch den Verlust der Schutzwirkung innerhalb eines Zeitrahmens von 5-8 Jahren nach Impfung oder Durchmachen einer Erkrankung zu erklären ist.

Ein bis zwei Wochen nach der Ansteckung kommt es vor allem nachts zu schweren Hustenanfällen. Die einzelnen Hustenstöße erfolgen immer rascher hintereinander. Man kann bis zur Luftnot husten bis eine ziehende Einatmung folgt, die wiederum zu 4–6 Hustenstößen führt. Nach 4–6 Wochen lassen Schwere und Anzahl der Hustenanfälle nach, um im Laufe der darauf folgenden Wochen abzuklingen. Säuglinge sind besonders gefährdet, weil bei ihnen statt der typischen Hustenanfälle mitunter ein Atemstillstand eintreten kann, der zum plötzlichen Tod führt. Bei Keuchhusten können auch Komplikationen wie eine Mittelohrentzündung, eine eitrige Bronchitis oder eine Lungenentzündung auftreten.

Was kann dagegen Keuchhusten getan werden?

Die Aufrechterhaltung des Schutzes durch die Impfung und eine regelmäßige Auffrischungsimpfung ist der einzig effektive Weg, einer Infektion vorzubeugen und auch empfängliche Gruppen der Bevölkerung indirekt zu schützen. Dies gilt insbesondere für Eltern und Haushaltsangehörige von Neugeborenen sowie Personen mit Kontakt zu Säuglingen wie Gesundheitspersonal. Viele Studien weisen Erwachsene als Infektionsquelle für Neugeborene in den ersten Lebenswochen aus.

Weitere Informationen zur Impfung

Aktuelle Empfehlungen zur Impfung finden Sie im Österreichischen Impfplan.

28. Februar 2018 / von / in
St. Nikolausstiftung: Freie Betreuungsplätze für das Kindergartenjahr 2017/18

Zwei neue Standorte in Favoriten und Leopoldau

In knapp einem Monat ist es wieder soweit: das neue Kindergartenjahr beginnt und für rund 1500 Kinder – und ihre Eltern – fängt mit dem ersten Kindergartentag in der St. Nikolausstiftung ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt an.

Mit September 2017 eröffnet die St. Nikolausstiftung zwei neue Kindergärten und betreibt damit 85 Standorte in ganz Wien mit einer Kapazität von insgesamt 6350 Betreuungsplätzen. Die gute Nachricht für Eltern: Vereinzelt gibt es in fast allen Bezirken noch freie Plätze. Unter nikolausstiftung.at ist der aktuelle Status der freien Plätze pro Bezirk schnell und einfach abrufbar.

 Freie Plätze für Kinder in der Kleinkindergruppe

Für Kinder ab ca. einem Jahr gibt es in den Bezirken 10, 11, 15, 16, 20 und 21 freie Betreuungsplätze in Kleinkindergruppen.

Die zwei neuen Standorte, Klara von Assisi im 10. und der Pfarrkindergarten Leopoldau im 21. Bezirk, verfügen über ausreichend freie Plätze in allen Altersgruppen (1 bis 6 Jahre).

Die Platzvergabe und die Anmeldung finden direkt am Standort bei der jeweiligen Leiterin statt. Bei Schließzeiten des Kindergartens können sich Interessierte auch an die Geschäftsstelle der St. Nikolausstiftung (01 51 552 3838 oder [email protected]) wenden.

Leitfaden zur Eingewöhnung in den Kindergarten gratis zum Downloaden

Der Beginn im Kindergarten ist ein wichtiger Schritt für Kinder – und Eltern. Damit die Eingewöhnung gut gelingt und von Anfang an eine gelungene Bildungspartnerschaft gelebt werden kann, hat die St. Nikolausstiftung die Informationsbroschüre „Leitfaden zur Eingewöhnung“ erstellt. Alle Eltern erhalten den Leitfaden bereits bei der Anmeldung. Als weiteres Service ist die Broschüre auf der Homepage nikolausstiftung.at unter der Rubrik „Service/Für Eltern/Downloads“ kostenlos zum Download bereitgestellt, auch in den Sprachen Englisch, Polnisch und Serbisch.

 

26. Juli 2017 / von / in
Neu über Family Business: Leistbarer Babysitterkurs

 

Seit 1. Jänner müssen KinderbetreuerInnen (BabysitterInnen, Leihomas, Aupairs) einen 35-Stunden Babysitterkurs absolvieren, damit die Eltern der zu betreuenden Kinder die Kosten absetzen können. Nach langem Suchen hat Family Business nun einen Anbieter gefunden, der einen Online-Babysitterkurs, qualitativ sehr hoch, anbietet, der auch leistbar ist. Auf der Startseite unserer Homepage www.kinderbetreuung.at kommt man direkt zum Babysitterkurs! Wir haben diesen schon einmal vorab getestet und als sehr gut befunden! Selbstverständlich ist dieser Kurs auf der Seite des Familienministeriums (bmfj.gv.at) gelistet!

©Bild: Dachsteinkönig

25. Juli 2017 / von / in ,
Halbzeit bei Ferienbetreuung im NÖ Landhaus

Insgesamt 162 Kinder verbringen heuer vier Wochen lang bei der Ferienbetreuung des NÖ Landhauses. Die ersten zwei Wochen sind wie im Flug vergangen bei den vielen Aktivitäten wie ein Besuch im Purkersdorfer Naturpark und  im Technischen Museum. Zu Besuch war die Rettung mit Rettungsauto, die Invaders haben Cheerleading unterrichtet, bei Marktbesuchen am St.Pöltner Wochenmarkt wurde Obst und Gemüse eingekauft und gleich verarbeitet.  In den nächsten zwei Wochen gibt’s noch unter anderem Ausflüge zu Aigner´s Falkenhof, zu Sonnentor, zur Polizei und Feuerwehr.

Dank an Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, die die Ferienbetreuung, die von der Personalvertretung ideell und finanziell ermöglicht wird, auch unterstützt, sowie an die zahlreichen Sponsoren: NÖ Versicherung, Sparkasse, Hypobank, Fahrschule Sauer, Österr. Beamtenversicherung, WKNÖ, Uniqa, Kickinger Hoch- und Tiefbau, sowie Radlberger für die Getränke.

Family business – www.kinderbetreuung.at

 

23. Juli 2017 / von / in ,
Babynews: 29,5% durch Kaiserschnitt entbunden

Im Jahr 2016 kamen in Österreich 87.056 Kinder zur Welt. Laut Daten von Statistik Austria wog ein Neugeborenes durchschnittlich 3.314 g und war 50,5 cm groß. Fast zwei Drittel aller Lebendgeborenen wurden spontan geboren, bei 14,2% war ein Notkaiserschnitt erforderlich, bei weiteren 15,3% war der Kaiserschnitt geplant. 7,7% der Babys kamen zu früh zur Welt. Die meisten Babys lagen in regelrechter Schädellage (86,8%), 5,0% in Beckenendlage. Bei etwa einem Fünftel der Lebendgeborenen wurde die Geburt eingeleitet.

7,7% Frühgeborene; 92,0% Termingeborene

92,0% der Lebendgeborenen des Jahres 2016 waren Termingeborene nach 37 bis 41 Wochen Schwangerschaft. Übertragungen kamen nur sehr selten vor: 2016 wurden lediglich 271 Babys (0,3% aller Lebendgeborenen) nach Vollendung der 42. Schwangerschaftswoche geboren. Die Frühgeborenenrate zeigt in den vergangenen Jahren eine sinkende Tendenz: 2016 kamen 7,7% der Lebendgeborenen vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Beim bisherigen Höchststand im Jahr 2008 waren es 8,9%.

Die Schwangerschaftsdauer hat auch einen wesentlichen Einfluss auf das Geburtsgewicht: Frühgeborene wogen durchschnittlich 2.289 g, Termingeborene im Mittel 3.400 g. Am schwersten waren übertragene Babys mit durchschnittlich 3.714 g.

Deutlich geringeres Gewicht von Mehrlingen; Mehrlingsgeburten aber selten (3,1%)

Das Geburtsgewicht hängt auch wesentlich davon ab, ob es sich um eine Einzel- oder Mehrlingsgeburt handelt. Nur ein geringer Prozentsatz (4,7%) der Einzelgeborenen hatte ein Geburtsgewicht von weniger als 2.500 g, 94,3% waren normalgewichtig und 0,9% wogen 4.500 g oder mehr. Dagegen wog der Großteil der Mehrlinge (49,6%) zwischen 1.500 g und 2.500 g, nur 40,7% waren normalgewichtig. Ein sehr niedriges Geburtsgewicht (unter 1.500 g) wurde bei 9,7% der Mehrlinge gemessen. Als Zwilling geborene Personen wogen durchschnittlich 2.326 g, Drillingsgeborene 1.484 g und Vierlingsgeborene 543 g.

Mehrlingsgeburten sind nach wie vor ein sehr seltenes Ereignis – nur 3,1% der Lebendgeborenen 2016 waren Mehrlingsgeborene; 96,9% aller Lebendgeborenen dagegen Einzelgeborene. Insgesamt gab es 1.341 Zwillings-, 19 Drillings- und zwei Vierlingsgeburten.

Kaiserschnittrate leicht rückläufig, jedoch große Unterschiede nach Bundesländern

Insgesamt wurden 2016 29,5% der Lebendgeborenen mit Kaiserschnitt entbunden. Dabei bestanden erhebliche regionale Unterschiede: Am seltensten wurde 2016 in Salzburg (23,0%), Vorarlberg (25,2%) und Oberösterreich (26,1%) ein Kaiserschnitt durchgeführt. Dagegen kam im Burgenland, in Kärnten und in der Steiermark jedes dritte Lebendgeborene mit einem Kaiserschnitt zur Welt.

Seit Beginn der Erhebung dieses Merkmals im Jahr 1995 stieg die Kaiserschnittrate ausgehend von 12,4% kontinuierlich an. 2006 kam bereits jedes vierte Lebendgeborene mit Kaiserschnitt zur Welt. Ab dem Berichtsjahr 2014 liegt die Kaiserschnittrate konstant bei knapp unter 30%.

Optimaler Gesundheitszustand bei 95% aller Lebendgeborenen

Mit den Apgar-Werten wird der Gesundheitszustand des Neugeborenen beurteilt. Bleibt ein Neugeborenes unter 7 Punkten, so gilt es als gefährdet und benötigt eventuell medizinische Hilfe. 3,4% der Lebendgeborenen hatten nach 1 Minute einen Apgar-Wert von unter 7 Punkten, 0,9% nach 5 Minuten und 0,3% nach 10 Minuten. Nach 5 Minuten hatten 94,9% der Lebendgeborenen einen Apgar-Wert, der auf einen optimalen Gesundheitszustand des Neugeborenen hinweist.

Durchschnittliche Gewichtszunahme der Mütter um 14 kg bei Termingeburten 

38,7% der Mütter nahmen während der Schwangerschaft 10 bis unter 15 kg zu, 27,0% zwischen 15 und 20 kg. Eine Gewichtszunahme von höchstens 5 kg kam bei 4,3% der Mütter vor, dagegen hatten 13,8% der Mütter am Ende der Schwangerschaft 20 kg und mehr zugenommen. Mütter, die zu Beginn der Schwangerschaft übergewichtig oder adipös waren, brachten durchschnittlich etwas schwerere Kinder zur Welt (3.376 g bzw. 3.409 g) verglichen mit untergewichtigen (3.154 g) und normalgewichtigen Müttern (3.303 g).

Quelle: Statistik Austria

 

18. Juli 2017 / von / in
Wir sind jetzt auch auf facebook!

Seit kurzem ist Family Business / kinderbetreuung.at auch mit einer Seite auf facebook vertreten. Markieren Sie bitte unsere Seite mit dem „Gefällt mir“-Button und erhalten Sie unsere aktuelle Meldungen. Derzeit werden z.B. von jedem Tag der Ferienbetreuung im NÖ Landhaus Fotos der Ausflüge und Aktivitäten gepostet.

Hier der Link: https://www.facebook.com/FamilyBusinessKinderbetreuung/

18. Juli 2017 / von / in , ,
Ferienbetreuung Landhaus 1. Tag! Spannenden Rätselralley durch St.Pölten

Nach einem Kennenlern-Vormittag mit vielen Spielen und einer Stärkung in der Landhausküche erkundeten unsere  40 Ferien-Kinder die Stadt und lernten bei einer „Rätselralley“ die Landeshauptstadt St.Pölten besser kennen. Die  meisten Kinder der Landesbediensteten kommen am Morgen mit ihren Eltern  nach St.Pölten und verbringen aufregenden Ferienzeit bei der Ferienbetreuung, die schon seit mehr als 10 Jahren von der Personalvertretung unterstützt und von Family Business durchgeführt wird.

Ferienbetreuung Landhaus

11. Juli 2017 / von / in
Familienministerin Karmasin präsentiert digitalen Eltern-Kind-Pass

Eltern sind immer mobiler und digital „unterwegs“, was liegt daher näher auch einen digitalen Eltern-Kind-Pass zu entwickeln, der Eltern an Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen, Impfungen und Behördenwege erinnert. Familienministerin Karamasin sieht den digitalen Mutter-Kind Pass als Ergänzung zum herkömmlichen Mutter-Kind-Pass. Darüber hinaus stellt die FamilienApp Gesundheitsinformationen, Impftermine, Arztbesuche in einem digitalen „Cockpit“ dar.
„Der Mutter-Kind-Pass“ ist seit 40 Jahren ein Vorzeigemodell: Seit seiner Einführung vor 40 Jahren durch die damalige Gesundheitsministerin Ingrid Leodolter, ist die Säuglings- und Müttersterblichkeit drastisch zurückgegangen. 99,5% der Eltern nutzen das Untersuchungsangebot.
„Mit dem digitalen Eltern-Kind-Pass in der FamilienApp stellen wir den Familien, zusätzlich zum Mutter-Kind-Pass, ein umfassendes Servicetool zur Verfügung, mit dem sie alle Termine und Untersuchungsergebnisse stets zur Hand haben“, erklärt die Familienministerin. Zudem stehen Eltern in der FamilienApp über 600 Seiten an Zusatzinformationen zur Verfügung. Die von Experten zusammengestellten Informationen beinhalten auch Checklisten, Notfallnummern und Tipps.
Die FamilienApp ist ab sofort gratis im Google Play Store erhältlich. Für Apple-User ist die FamilienApp ab 12. Juli 2017 abrufbar.

11. Juli 2017 / von / in ,
Start Ferienbetreuung 2017 im NÖ Landhaus

Dank an großzügigen Sponsor Radlberger

Am Montag, den 10. Juli beginnt die schon traditionelle Ferienbetreuung für die Kinder der NÖ Landesbediensteten.

Vier Wochen lang werden Kinder von 5 bis 14 Jahren bei einem abwechslungsreichen Programm ihre Ferien so richtig genießen. Bei Schönwetter stehen viele Badeausflüge am Programm. Die Viehofner Seen und der Ratzersdorfersee sind wunderbare Wanderziele mit tollen Sportmöglichkeiten. Aber auch der Besuch im City Splash mit der Riesenrutsche verspricht viel Spaß. Ausflüge zu Sonnentor stehen ebenso am Programm wie ein Besuch im Technischen Museum in Wien und am Falknerhof in Heldenberg.

Viel Bewegung bedeutet auch viel Durst. Radlberger hat heuer wieder großzügigerweise 600 Flaschen erfrischenden Apfel-, Zitronen- und Orangenlimonade gesponsert.

6. Juli 2017 / von / in