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Tipp für die Herbstferien: Zum Gruseln ins Haus des Meeres

Herbstferien lassen sich auch in Wien vortrefflich verbringen. Ein sicherer Tipp ist immer das Haus des Meeres. Am Donnerstag, den 31.10.2019, steht der Aqua Terra Zoo wieder ganz im Zeichen von Halloween!

Die Kois darf man um 13.00 Uhr sogar selber füttern, aber ob unsere Kois und Knabberfische wirklich so harmlos sind???

Sogar die  Äffchenfütterung um 9.30 Uhr hat Gruselpotential, Mutige dürfen die Lisztaffen im Krokipark nämlich mit krabbelnden Käferlarven füttern. Auch das seit Jahren beliebte gruselige Krabbeln findet wieder statt. Um 11.00 und 15.00 Uhr haben alle Tapferen die Chance, mit Fauchschaben, Gespenstschrecken, Tausendfüßern und Co. auf Tuchfühlung zu gehen. Für weitere Spannung sorgt um 18.00 Uhr unser tollkühner Taucher, der es wagen wird in unser Haibecken hinein zu springen. Vielleicht möchte der eine oder andere eine Wette abschließen, ob unsere Haie den Taucher zum Fressen gern haben oder doch keine blutrünstigen, menschenfressenden Bestien sind, wie gerade die Horrorgeschichten zu Halloween immer wieder erzählen…

Mäuse, Ratten, Schlangenhaut und Giftzähne… das sind keine Zutaten für einen Haus des Meeres Hexentrank, sondern die Schlagwörter für unsere Schlangenfütterung um 19.00 Uhr, die garantiert jeden fesseln wird. Wer sich dann noch in den Rest des Hauses wagt, kann jede Menge geschnitzte Kürbisse in Aquarien und Terrarien entdecken, sozusagen “Süßes oder Saures“ für  Bewohner, die sich schon sehr auf Halloween freuen!

Doch damit nicht genug, von 10.00 bis 18.00 Uhr können sich alle Besucher mit “magischer“ Farbe oder einer selbst gebastelten Maske in Vampir, Hexe, Schlange, Hai und Co. verwandeln lassen.

Einfach vorbeikommen – wer sich traut!

Info unter: www.haus-des-meeres.at

28. Oktober 2019 / by / in
Das war die Ferienbetreuung 2019 im Landhaus NÖ

Zum siebzehnten Mal organisierte der Verein Family Business die Kinderferienbetreuung für Kinder der Landesbediensteten. Insgesamt 141 Kinder verbrachten vier Wochen ihrer Ferien im Landhausviertel mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm.

Die erste Woche stand unter dem Motto: „Auf großer Fahrt“. Die Kinder lernten Grundbegriffe in Spanisch, Italienisch, Latein und Griechisch kennen, hörten über fremde Kulturen und kosteten sich durch die jeweiligen Nationalgerichte. Ein Besuch im Globenmuseum in Wien rundete die Woche ab. In der zweiten Woche, die unter dem Motto „Geschicklichkeit und Bewegung“ stand, wurde die Wasserrettung am Ratzersdorfer See besucht. Rasante Fahrten im Rettungsboot waren das Highlight. Außerdem erkundeten die Kinder die Kletterhalle im Sportzentrum St.Pölten, spielten bei der Sportunion Tennis, und übten sich beim Europaballett in Spitzentanz (die Mädchen) und Jazzdance, bei dem die Buben dann eher begeistert waren. Die dritte Woche, die dem Genuss gewidmet war, brachte Wissenswertes über Früchte und Kräuter, die dann vor Ort zu einem Obstsalat verarbeitet wurden. Seminarbäuerinnen veranstalteten ein Wettmelken und zeigten wie Jogurt und Butter entsteht. Bei den Hoflieferanten in Wilhelmsburg ging es in den Stall zu den Kühen und danach zum Brotbacken. Eine Stadtwanderung zum   Wochenmarkt am Domplatz in St.Pölten und Anpflanzen von Kresse im selbstgestalteten Blumentopf setzten den Schlusspunkt der genussreichen Woche. Die letzte Woche der Ferienbetreuung war den Blaulichtorganisationen gewidmet. Besonders spannend gestaltete sich der Besuch bei der Polizei, wo sich die Kinder auf Spurensuche und -sicherung machen, schussfeste Westen probieren, in den Alkomat pusten und das urcoole Polizeimotorrad besteigen durften. Bei der Feuerwehr wurde die Ausrüstung anprobiert und beim Roten Kreuz wurden die Rettungswagen genau besichtigt, Verbände angelegt und die Grundzüge der ersten Hilfe erklärt.

Family Business durfte sich auch über die Besuche von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Familienlandesrätin Christine Teschl-Hofmeister freuen.

Wir danken Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LRin Teschl-Hofmeister sowie unseren Sponsoren: Personalvertretung der Landesbediensteten, NV, ÖBV, Hypobank, WKO NÖ, Uniqa, Fahrschule Sauer, Kickinger Hoch-und Tiefbau, Sparkasse St.Pölten und Universitätsklinikum St. Pölten.

6. August 2019 / by / in
LHfrau Mikl-Leitner besucht Ferienbetreuung

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Hoher Besuch bei der Kinderferienbetreuung im Landhaus NÖ, die Family Business schon zum siebzehnten Mal durchführt. Landeshauptfrau Hanni Mikl-Leitner besuchte „unsere“ Kinder und erkundigte sich über das laufende Programm und lud alle zum Spagetti und Würstelessen ein. Die Kinder waren alle begeistert, dass die oberste Frau im Land Niederösterreich jedem Kind persönlich die Hand schüttelte und ganz ungezwungen plauderte.

16. Juli 2019 / by / in
Bei Schließtagen in Kindergärten: Family Business hilft! – Kostenlose 24 Stunden Kinderbetreuungs-Hotline 0800 20 20 99
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Mehr als 21 Tage hat ein Kindergarten im Durchschnitt in Österreich pro Jahr geschlossen, dabei fallen die meisten Schließtage erwartungsgemäß in die Sommerferien. Dies zeigen die neuesten Daten der Kindertagesheimstatistik der Statistik Austria. Diese Schließtage stellen viele Eltern österreichweit vor große Kinderbetreuungsprobleme, die bei Schulkindern mit insgesamt zwölf Wochen Ferien pro Jahr noch gesteigert werden. Der Verein Family Business löst dabei schnell und unbürokratisch alle noch so zeitlich ungewöhnlichen Kinderbetreuungsprobleme.

Hotline 0800 20 20 99: Auch private Hilfe für daheim.

Unter der kostenlosen 24-Stunden Kinderbetreuungs-Hotline 0800 20 20 99 können Eltern jederzeit anrufen und Kinderbetreuung anfragen. Die Hotline 0800 20 20 99 ist 24 Stunden gratis erreichbar und vermittelt BabysitterNanniesLeihomis oder Au-Pair Mädchen, so dass auch in Akutsituationen immer eine Kinderbetreuungsmöglichkeit zur Verfügung steht. Family Business informiert über jede Form der Kinderbetreuung auch über die Homepage www.kinderbetreuung.at, dieses Service ist kostenfrei. Aber auch Unternehmen und öffentliche Institutionen können unter dieser Hotline jederzeit Auskunft und Hilfe bei Kinderbetreuungsfragen finden. 

Family Business mit Ferienbetreuungsangeboten.

Weiters übernimmt Family Business auch die Kinderbetreuung in einigen namhaften Unternehmen während der Ferien oder an Fenstertagen. „Wir freuen uns auch auf weitere Anfragen von Unternehmen und Organisationen für eine Ferienbetreuung, etwa auch im Zuge der kommenden Herbstferien. Qualitative und liebevolle Kinderbetreuung sind die tragenden Säulen, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelingen kann – unser Verein steht dafür mit mehr als zwanzig Jahren an Erfahrung bereit!“, erklärt dazu Geschäftsführerin Alice Pitzinger-Ryba.

Weitere Infos unter www.kinderbetreuung.at

Rückfragen & Kontakt:

Alice Pitzinger-Ryba, Geschäftsführerin 
Tel.: 0676 / 528 15 85 
Mail: [email protected]

9. Juli 2019 / by / in
Prof.Leibovici-Mühlberger: Zu Weihnachten nicht dem Perfektionswahn verfallen

2016-12-10-photo-00000619Family Business – 24 Stunden – Kinderbetreuungs Hotline 0800 20 20 99 hilft auch in der Weihnachtszeit.

Wien/St.Pölten (OTS) – „Weniger ist zu Weihnachten mehr“- das kleine Stück gemeinsam geteilt, füllt mehr als der große Braten, appelliert die Präsidentin des Vereins Family Business, und Psychologin Prof.Dr. Martina Leibovici-Mühlberger an Familien sich nicht dem „Konsumzwang“ zu den Weihnachtsfeiertagen zu beugen. Es geht vor allem um die Qualität des Miteinanders, darum, dass wir uns im Kreis unserer Lieben geborgen und aufgehoben fühlen. Weihnachten ist traditionell das Fest der Familie, beladen mit Emotionen und der Erwartung der perfekten Harmonie. Es sei aber vollkommen unrealistisch eine „absolute“ Harmonie einzufordern, die das ganze Jahr nicht vorhanden war. „Daher sei, so die die bekannte Buchautorin und selbst vierfache Mutter, auch die Weihnachtszeit nicht der Ort, Probleme aufzuarbeiten, sondern sich zurückzunehmen und auch einmal zu überlegen, ob es nicht Menschen in der Umgebung gibt, die wirklich existentiell etwas brauchen.“

Family Business, die Kinderbetreuungs-Hotline 0800 20 20 99 ist 24-Stunden, 365 Tage im Jahr erreichbar! Unter www.kinderbetreuung.at können alle Kinderbetreuungsmöglichkeiten österreichweit abgefragt werden.

23. Dezember 2016 / by / in
Mit dem ferienspiel Actionurlaub in Wien machen

Beim wienXtra-ferienspiel, von 24.12.2016 bis 8.1.2017 gibt es für alle Kinder in Wien viel zu erleben – und das günstig oder gratis!

Kinder verbringen mit dem ferienspiel einen Winter-Actionurlaub zu Hause in Wien. In den ferienspiel-Pässen finden 6- bis 13-Jährige rund 100 Aktionen für die Winterferien, darunter maßgeschneiderte Kino-, Museums- und Theaterangebote, coole Schnupper-Sportangebote, Spiele-Highlights und Stadterkundungen. Mit dabei ist auch Holli Knolli, das knallgelbe ferienspiel-Maskottchen.

Vorschau auf die ferienspiel-Highlights

  • Ramba Zamba Riesenspielfest
    Von 3. bis 5. Jänner wird das Wiener Rathaus zur riesigen Spielezone für Familien, mit einem großen Spieleaufgebot der spielebox, einem tollen Bühnenprogramm, Kinderschminken, Kasperltheater und vielem mehr.
  • Großes Kino im cinemagic
    Im cinemagic-Kinderkino laufen zauberhafte Filme wie „Morgen, Findus, wird’s was geben“, „Molly Monster“ und „Das kleine Gespenst“. Für ältere KinogeherInnen gibt es „Elliot, der Drache“, „Alice im Wunderland 2“ und „Alles steht Kopf“. Am 6.1.2017 steht nach dem Disney-Film „Alles steht Kopf“ ein Theaterworkshop auf dem Programm.
  • Sport-Schnupperangebote
    Indoor und outdoor bringen zahlreiche Sportangebote Bewegung in die Ferien. In den Hallen der MA 51 gibt es Schnupperangebote wie Fußball, Judo und Klettern. Wer es ausgefallen will, schaut bei Afro Fusion Dance, Tauchen oder Silat Kung Fu vorbei.
  • Wien Spaziergänge
    Wo bitte ist die „Mehlspeis-Stiege“? Was hat Maria Theresia mit der Schulpflicht zu tun? Und was verrät das Silvester-Orakel? Bei Entdeckungsreise durch Wien lüften ferienspiel-Kinder spannende Geheimnisse.
  • Alles Theater
    Für Theaterfans steht Pinocchio im DSCHUNGEL auf dem Programm. Alle, die selbst Theater spielen möchten, schlüpfen im Workshop „Tierisch unterwegs“ in die Rolle eines Pinguins, einer Schildkröte oder eines Maulwurfs.
  • Museum für Kinder
    Belvedere, Haus der Musik, mumok, Geldmuseum, Uhrenmuseum, Kunsthistorisches Museum, usw. Wiens Museen bieten im ferienspiel zahlreiche Angebote speziell für Kinder. Für die jungen BesucherInnen heißt’s bei Mitmach-Aktionen kreativ sein und experimentieren.

So geht es zum ferienspiel

Die ferienspiel-Pässe, einer für 6 bis 10 Jahre und einer für 10 bis 13 Jahre, werden an den Wiener Schulen von der 1. bis 7. Schulstufe verteilt. Außerdem gibt es die Pässe in der wienXtra-kinderinfo im MQ gratis zum Abholen. Alle Aktionen sind kostengünstig oder gratis. Bei manchen Aktionen ist eine Anmeldung notwendig, bei vielen nicht. Damit die Teilnahme an den Aktionen für alle Kinder möglich ist, steht das kinderinfo-Team für alle Fragen und besondere Bedürfnisse telefonisch, per E-Mail und persönlich zur Verfügung!

  • Winterferienspiel
    24.12.2016 bis 8.1.2017
    ferienspiel-Hotline: Tel. 4000-84 400
    E-Mail: [email protected]
    Anmeldung ab Sa, 17.12., 10:00 in der wienXtra-kinderinfo, 7., MuseumsQuartier www.ferienspiel.at
21. Dezember 2016 / by / in
30 Millionen Euro für Kinder- und Jugendarbeit in Wien beschlossen

Verein Wiener Jugendzentren und weitere dezentrale Jugendeinrichtungen werden gefördert.

Der Wiener Gemeinderat hat mehrheitlich die Förderung von Kinder- und Jugendprojekten in der Höhe von rund 30 Millionen Euro beschlossen. Besonderer Schwerpunkt der heutigen Förderungen ist die außerschulische Jugendarbeit. „Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Die Stadt Wien unterstützt sie mit Aufmerksamkeit und Räumen dabei, ihre Potentiale entwickeln zu können“, so die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger.

Neben dem Verein Wiener Jugendzentren, dem größten Träger außerschulischer Jugendarbeit in Wien, werden 12 weitere dezentrale Jugendeinrichtungen gefördert. „Zuletzt bestätigte die Studie „Jugendliche in der offenen Jugendarbeit“, dass unser Angebot bei der Zielgruppe gut ankommt. 90 Prozent sind sehr zufrieden bis zufrieden mit ihrer Jugendeinrichtung, 83 Prozent gaben an, dass die Jugendarbeit sie davor beschützt, auf die schiefe Bahn zu geraten. Das ist ein tolles Zeugnis und zeigt, dass wir am richtigen Weg sind“, betont Frauenberger.

Außerdem im gestrigen Kinder- und Jugendpaket beinhaltet waren Förderungen für zwei Einrichtungen, die aus keiner Wiener Kindheit wegzudenken sind: wienXtra und das ZOOM Kindermuseum. Der Verein poika wird für kritische Bubenarbeit im Rahmen von Workshops und Beratungen für Buben, Eltern sowie MultiplikatorInnen gefördert. Der Wiener Bildungsserver organisiert Medienaktivitäten und -pädagogik im schulischen und außerschulischen Bereich, der Verein für Skatekultur betreibt eine Skatehalle im 23. Wiener Bezirk und der Kultur- und Sportverein der Wiener Berufsschulen Kommunikationszentren an Berufsschulstandorten mit Bildungs- und Freizeitangeboten. „Die Angebote für die Wiener Kinder und Jugendlichen sind so vielfältig wie sie selbst. Durch ein möglichst breitgefächertes Angebot können wir unsere junge Generation am besten erreichen“, so Frauenberger abschließend.

21. Dezember 2016 / by / in
Neue Kindergartenplätze in Wien-Liesing

Platz für bis zu 80 Kinder.

Wien wächst und damit auch der Bedarf an Kindergartenplätzen: Heute wurden die neuen Räume im städtischen Kindergarten in der Kaltenleutgebner Straße feierlich eröffnet.

„Unser Ziel ist es, Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen und Kindern einen guten Start in die Bildungslaufbahn zu bieten. Deshalb bauen wir in allen Teilen der Stadt das Platzangebot aus“, betonte Bildungsstadträtin Sandra Frauenberger. Der neue Kindergarten in der Kaltenleutgebner Straße bietet in insgesamt 4 Gruppen Platz für bis zu 80 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren. Zusätzlich steht den Kindern ein großer Garten zur Verfügung. Gerald Bischof, Liesinger Bezirksvorsteher, zeigte sich ebenfalls erfreut: „Der neue Kindergarten ist ein weiteres gelungenes Beispiel dafür, dass parallel zu einem modernen attraktiven Wohnbau in Liesing gleichzeitig auch die notwendige soziale Infrastruktur zur Verfügung steht.“

Aktuell gibt es in Wien rund 86.000 Plätze für Kindergartenkinder (0-6 Jahre) im städtischen und privaten Bereich, davon 27.300 Kleinkindergruppenplätze (0-3 Jahre). Für 3- 6jährige Kinder hat Wien durch den laufenden Ausbau aktuell eine Versorgungsquote von über 100 Prozent. Bei den 0-3-Jährigen kommt Wien auf eine Versorgungsquote von rund 47 Prozent, bei den 1-3-Jährigen auf rund 71 Prozent.

16. Dezember 2016 / by / in
Slbg: Kindergarten in der Natur

Der sechste Salzburger Waldkindergarten eröffnet in Kuchl mit 15 Kindern.

 

Waldkindergärten, das sind Kinderbetreuungseinrichtungen im Wald, ganz ohne Wände und Türen. Nur ein kleines, neu gebautes – übrigens sehr ansehnliches wie idyllisch gelegenes – Holzhaus am Waldrand dient den Kindern in Kuchl als Heimatbasis. Was für viele Menschen noch sehr neu klingt, boomt in Österreich derzeit zusehends. Außer im Burgenland gibt es bereits in allen Bundesländern diese innovativen Kinderbetreuungskonzepte. In der neuen Waldgruppe in Kuchl, die Teil des Gemeindekindergartens ist, werden Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren betreut.

Entwicklung ganzheitlich fördern

„Waldkindergärten stärken die körperliche Entwicklung und das Selbstbewusstsein der Kinder. Hier in Kuchl werden die Kinder von zwei speziell ausgebildeten Elementarpädagoginnen bei ihren Entdeckungsreisen in der freien Natur begleitet. Der Wald wird Tag für Tag spielerisch erkundet, die Umwelt in ihrer ganzen Vielfalt kennengelernt und die eigenen Stärken entwickelt. Ich bin beeindruckt von diesem mutigen pädagogischen Konzept und freue mich über diese bereits sechste Waldkindergruppe im Land Salzburg“, betonte Landesrätin Martina Berthold, zuständig für Elementarpädagogik.

Vizebürgermeisterin Carmen Kiefer lobte die Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Kräfte: „Gemeinsam haben wir hier ein wunderbares, innovatives Projekt passend zur Holzgemeinde Kuchl auf die Beine gestellt. Von der Idee zum Projekt, gestartet gemeinsam mit dem Holztechnikum Kuchl,  und schlussendlich bis zur Verwirklichung ist der Waldkindergarten Kuchl gewachsen. Ich danke allen Menschen, die dabei mitgeholfen haben. Es ist schön mit anzusehen, mit welcher Begeisterung die Kinder den neuen Waldkindergarten besuchen.“

Gemeinsam ein innovatives Projekt umgesetzt

„Der Waldkindgarten bietet für unsere Kinder die ausgezeichnete Möglichkeit, die Natur hautnah zu erleben. War es früher für viele von uns selbstverständlich, sich in der Natur zu bewegen, hat sich die Zeit verändert, einerseits durch geänderte familiäre Betreuungssituationen als auch durch die technische Entwicklung (Handy, Computer) ist das freie Bewegen in der Natur immer  seltener geworden“, so Bürgermeister Andreas Wimmer. „Dem Grundeigentümer Simon Neureiter und allen Waldgrundbesitzern herzlichen Dank für ihr Verständnis. Wir sind überzeugt, dass wir den Kindern mit dieser Möglichkeit für ihr späteres Leben den sehr wichtigen und wertvollen Umgang mit der Natur nahebringen können.“

Bereits sechs Waldkindergärten in Salzburg

Im Land Salzburg gibt es nun an sechs Standorten Waldkindergruppen. Den Anfang machte die Gruppe in Saalfelden, dann folgten die Einrichtungen in Neumarkt, Niedernsill, Koppl-Guggental sowie in Mittersill und nun auch in Kuchl. Die zwei erfahrene Kindergartenpädagoginnen Barbara Sommerauer und Juliana Schörghofer führen die Gruppe mit 15 Kindern. Mit der Qualifikation als Kindergartenpädagogin, Waldpädagogin, Jägerin und landwirtschaftlicher Facharbeiterin ist die gruppenführende Pädagogin für alle Aufgaben und Fragen bestens gerüstet.

Natürlich zu wachsen, miteinander und aneinander, das ist das Ziel in allen Kinderbildungseinrichtungen der Marktgemeinde Kuchl. Dabei geht es um die spielerische, individuelle und ganzheitliche Förderung aller Entwicklungsbereiche der Kinder. Im Waldkindergarten werden die gleichen Bildungsinhalte wie in den beiden anderen Häusern der Kinderbildung in Kuchl vermittelt. Erlebt und erarbeitet werden diese Inhalte  in der Natur. Die Form der Waldkindergärten gibt es ausgehend von skandinavischen Ländern. Dort gibt es diese Einrichtungen bereits seit 30 Jahren.

9. Dezember 2016 / by / in
Wien: „English 2020“ an 155 Volksschulen

Wiener Schulen setzen auf Sprachkompetenz

In einer Welt, die von globaler Vernetzung gekennzeichnet ist, wird es immer wichtiger, mehrsprachig zu kommunizieren: Wiens Schulen setzen deshalb im Rahmen des Programms „English 2020“ schon in den Volksschulen einen Schwerpunkt im Bereich dieser weltweit wichtigen Sprache.

„Für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn ist Mehrsprachigkeit, die möglichst früh ansetzt, ein entscheidender Grundstein “, betonte heute der Wiener Stadtschulratspräsident Jürgen Czernohorszky beim Besuch einer bilingualen Klasse in der Volksschule Herbststraße. „Das Ziel von ‚English 2020‘ ist, dass SchülerInnen bereits im Volksschulalter grundlegende Englischkenntnisse erwerben.“

Denn grundsätzlich gilt: Eine Sprache wird umso leichter erlernt, je jünger man ist. Deshalb ist es von Vorteil, wenn Kinder schon in der Volksschule damit beginnen. In Österreich geschieht das mittlerweile flächendeckend, wie eine Eurostat-Erhebung zum Tag der Sprachen am 26. September 2015 ergeben hat: 100 Prozent der heimischen Volksschulkinder erlernen eine Fremdsprache, dabei liegt Englisch mit einer 99,7-prozentigen Quote an erster Stelle.

140 „Native Speaker Teacher“ an 55 Volksschulen

Das Wiener Konzept „English 2020“ umfasst zwei verschiedene Ansätze: So unterrichten an 55 Wiener Volksschulen rund 140 sogenannte „Native Speaker Teacher“. Sie sind mit Englisch als Muttersprache aufgewachsen und gestalten den Englischunterricht gemeinsam mit einer deutschsprachigen Lehrkraft. Die in Wien tätigen „Native Speaker Teacher“ stammen hauptsächlich aus England, Wales, Irland, Schottland, Kanada, USA, Indien und Südafrika. Viele von ihnen waren in ihren Herkunftsländern bereits Lehrkräfte oder blicken auf eine langjährige pädagogische Praxis zurück. Schulen setzen diese PädagogInnen unter anderem im Rahmen von Vienna Bilingual Schooling (VBS), vom Dual Language Programme (DLP) oder Global Education Primary Schools (GEPS) ein.

VBS findet an insgesamt neun Volksschulen statt und ist ein bilinguales Angebot für deutsch- und englischsprachige SchülerInnen. Deutsch und Englisch sind in allen Gegenständen gleichwertige Unterrichtssprachen, die Sprachenkenntnisse werden durch ständige Anwendung erweitert.

DLP läuft an zwölf Volksschulen: Hier wird ab der ersten Klasse in verschiedenen Unterrichtsgegenständen und mit zusätzlicher Unterstützung des „Native Speaker Teacher“ Englisch als Arbeitssprache verwendet.

An 21 Volksschulen ist schließlich GEPS durchgängiges Unterrichtsprinzip: Ab der ersten Klasse wird Englisch als Arbeitssprache im Ausmaß von 5 Wochenstunden eingesetzt, Vorkenntnisse der Kinder sind nicht notwendig. Darüber hinaus werden im Sinne von „Global Education“ (Verbindung von Sprachkompetenz und neuen Technologien) unterschiedlichste Projekte durchgeführt.

Neben den erwähnten Modellen gibt es eine Reihe weiterer Initiativen, bei denen ebenfalls „Native Speaker Teacher“ unterrichten.

400 „English Experts“ an 100 Schulen

Ein weiterer Teil von „English 2020“ sind Schulen mit sogenannten „English Experts“: Ausgewählte VolksschullehrerInnen mit guten Englisch-Kenntnissen durchlaufen dabei ein eigens Trainingsprogramm an der Pädagogischen Hochschule. In weiterer Folge kommen sie als sogenannte „English Experts“ in den verschiedensten Fächern an insgesamt 100 Schulen zum Einsatz. „Hier ist das Ziel, das bereits vorhandene Potenzial an gut Englisch sprechenden PädagogInnen möglichst umfassend zu nutzen“, betont Jürgen Czernohorszky.

12.000 SchülerInnen in Klassen mit Englisch-Schwerpunkt

Erste Schritte in Richtung „English 2020“ wurden Mitte der 90er-Jahre gesetzt, strukturiert läuft das Programm in großer Form seit 2013. „Die Rückmeldungen aus weiterführenden Schulen zeigen, dass SchülerInnen vom frühen und umfassenden Englisch-Unterricht sehr profitieren“, freut sich der Wiener Stadtschulratspräsident.

Insgesamt besuchen derzeit rund 12.000 SchülerInnen Klassen mit einem dieser Englisch-Schwerpunkte. Darüber hinaus werden an öffentlichen Wiener Volksschulen weitere sechs Fremdsprachen (Französisch, Italienisch, Spanisch, Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch) unterrichtet.

Gute Englisch-Kenntnisse in Wien

Die positiven Auswirkungen der Wiener Englisch-Offensive lassen sich auch wissenschaftlich belegen: Die Vergleichsstudie „EF English Proficiency Index“, die der Bildungsprogrammanbieter EF Sprachreisen zur Bewertung der Englischkenntnisse von Erwachsenen in Österreich durchgeführt hat, zeigt, dass Wien mit sehr guten Kenntnissen (64,05 Indexpunkte) den ersten Platz unter Österreichs Bundesländern einnimmt. Die Bildungsstandardergebnisse aus dem Jahr 2014 zeigen ebenfalls, dass die Englischkenntnisse der Wiener SchülerInnen ausgezeichnet sind. „Daraus lässt sich ablesen, dass wir mit unserer Englisch-Offensive im Volksschulalter genau richtig liegen“, so Jürgen Czernohorszky abschließend.

 

29. November 2016 / by / in