30 Millionen Euro für Kinder- und Jugendarbeit in Wien beschlossen

30 Millionen Euro für Kinder- und Jugendarbeit in Wien beschlossen

Verein Wiener Jugendzentren und weitere dezentrale Jugendeinrichtungen werden gefördert.

Der Wiener Gemeinderat hat mehrheitlich die Förderung von Kinder- und Jugendprojekten in der Höhe von rund 30 Millionen Euro beschlossen. Besonderer Schwerpunkt der heutigen Förderungen ist die außerschulische Jugendarbeit. „Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Die Stadt Wien unterstützt sie mit Aufmerksamkeit und Räumen dabei, ihre Potentiale entwickeln zu können“, so die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger.

Neben dem Verein Wiener Jugendzentren, dem größten Träger außerschulischer Jugendarbeit in Wien, werden 12 weitere dezentrale Jugendeinrichtungen gefördert. „Zuletzt bestätigte die Studie „Jugendliche in der offenen Jugendarbeit“, dass unser Angebot bei der Zielgruppe gut ankommt. 90 Prozent sind sehr zufrieden bis zufrieden mit ihrer Jugendeinrichtung, 83 Prozent gaben an, dass die Jugendarbeit sie davor beschützt, auf die schiefe Bahn zu geraten. Das ist ein tolles Zeugnis und zeigt, dass wir am richtigen Weg sind“, betont Frauenberger.

Außerdem im gestrigen Kinder- und Jugendpaket beinhaltet waren Förderungen für zwei Einrichtungen, die aus keiner Wiener Kindheit wegzudenken sind: wienXtra und das ZOOM Kindermuseum. Der Verein poika wird für kritische Bubenarbeit im Rahmen von Workshops und Beratungen für Buben, Eltern sowie MultiplikatorInnen gefördert. Der Wiener Bildungsserver organisiert Medienaktivitäten und -pädagogik im schulischen und außerschulischen Bereich, der Verein für Skatekultur betreibt eine Skatehalle im 23. Wiener Bezirk und der Kultur- und Sportverein der Wiener Berufsschulen Kommunikationszentren an Berufsschulstandorten mit Bildungs- und Freizeitangeboten. „Die Angebote für die Wiener Kinder und Jugendlichen sind so vielfältig wie sie selbst. Durch ein möglichst breitgefächertes Angebot können wir unsere junge Generation am besten erreichen“, so Frauenberger abschließend.

21. Dezember 2016 / von / in

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